Tubicinum ist 30 Jahre alt

In der St. Marienberg-Kirche feierte das Tubicinum sein 30-jähriges Bestehen. Foto: Nico Jäkel

Helmstedt. Das Blechbläserensemble Tubicinum der Kreismusikschule Helmstedt feiert unter Leitung von seinem Gründer Gheorghe Herdeanu in diesem Jahr sein 30-jähriges Bestehen. Anlässlich dieses Jubiläums haben die jungen Musiker im April dieses Jahres in der Klosterkirche St. Marienberg Helmstedt eine CD aufgenommen.

Im Rahmen des jährlichen Konzertes des Blechbläserensembles wurde diese CD un in der St. Marienberg-Kirche in Helmstedt präsentiert.  Das Konzert und auch die CD spiegeln das breite Repertoire des Ensembles wider, und das alles unter dem Motto “aus Liebe zur Musik”. 

Die CD ist ein musikalisches Bekenntnis zu beliebten vertonten Liebesgeschichten. Der Verkauf der CD ist an diesem Abend gestartet. Sie ist gegen eine Spende zur Unterstützung der Arbeit der Kreismusikschule darüber hinaus in der Kreismusikschule in Helmstedt, Elzweg 5, erhältlich.

Königslutter neu entdeckt

Am Ende der verschiedenen Rundgänge stand eine gemeinsame Fazit-Runde in den Räumen des Stadtarchivs Königslutter. Foto: Nico Jäkel

von Nico Jäkel

Königslutter. Eingeladen war zu „Entdeckungstouren“ durch Königslutter. Was sich dahinter verbarg, war allerdings etwas ganz Praktisches. Im Rahmen der Erarbeitung eines Stadtentwicklungsprogrammes wollte die Planungsgruppe Erfahrungen sammeln – idealerweise unter der Mithilfe der Bürger der Stadt.
Die zeigten sich engagiert und bescherten den Planern mehrere Stunden in ihrer Stadt. Drei Gruppen waren schließlich unterwegs: eine, um den Leerstand zu thematisieren, eine die sich Kultur und Grün in der Stadt widmete und die dritte, die den Alltag in Königslutter unter die Lupe nahm.
Am Ende kamen schließlich alle drei Gruppen im Stadtarchiv Königslutter zusammen, um Bilanz zu ziehen und sich untereinander auszutauschen.
Die Kernerkenntnis dabei: Königslutter sei hinsichtlich seiner Entwicklung ein Paradoxon. Auf der einen Seite sinke die Zahl der Wirtschaftsbetriebe, Leerstand breite sich aus, auf der anderen Seite erfreue sich die Stadt an einem permanenten Einwohnerzuwachs, durch die gute Lage zwischen Braunschweig und Wolfsburg.
Details seien es in der Stadt allerdings nicht, die sich verändern müssten, um die Schattenseite des Paradoxons umzudrehen, ein schlüssiges Konzept müsse her. Dieses müsse an den Stärken der Stadt anknüpfen, war man sich einig.

Eine Gruppe widmete sich dem Leerstand in der Stadt. Foto: Nico Jäkel

Eine Gruppe widmete sich dem Leerstand in der Stadt. Foto: Nico Jäkel

Eine dieser Stärken seien die unglaublich vielfältigen kulturellen Angebote in der Stadt, wie die Gruppe „Kultur und Grün“ berichtete. Gut eine Stunde länger als geplant war die Gruppe unterwegs gewesen und sich sicher, lange nicht alles gesehen zu haben. Die Stadt habe so viele versteckte Qualitäten, was aber fehle, sei ein kulturelles Zentrum, das alle Fäden verknüpft, so das Fazit der Gruppe. Für November ist ein Auswertungstreffen geplant, bei dem die Ergebnisse der Entdeckertouren präsentiert werden.

Dreitägige große Sause in der kleinen Stadt

von Katja Weber-Diedrich

Helmstedt. Im wahrsten Sinne des Wortes “proppevoll” war die Helmstedter Innenstadt zur dreitägigen “großen Sause” in der “kleinen Stadt”. Das 43. Altstadtfest, das helmstedt aktuell/Stadtmarketing veranstaltete, war ein voller Erfolg.

Am Freitag starteten die Festivitäten offiziell mit dem Fassbieranstich durch Bürgermeister Wittich Schobert, am Sonntag endeten sie mit dem Geschäftsschluss der Innensadtgeschäfte nach dem verkaufsoffenen Sonntag um 18 Uhr.

Nach zwei Tagen Musik und guter Stimmung bot der verkaufsoffene Sonntag nicht nur die Möglichkeit zum Einkaufen, sondern einiges mehr, das zahlreiche Familien in Helmstedts Zentrum lockte. Spielmöglichkeiten für die kleinen Besucher, ein Kinderflohmarkt, ein buntes Bühnenprogramm sowie eine Automeile auf dem Gröpern und seiner Umgebung wurden gut angenommen.

Als Verkehrssicherheitsvereine trafen sich die Mitglieder von ADAC-Ortsclubs und der Kreisverkehrswacht Helmstedt im Zentrum der Automeile. Dort hatte der Orstclub sein weithin sichtbares gelbes Zelt aufgeschlagen und in unmittelbarer Nähe stand ein Anhänger mit einem Überschlagsimulator. Ein Teilnehmer fasste das Ergebnis so zusammen: „Hoffentlich komme ich im realen Leben nie in die Situation. Hier war der Kopfstand ja vorhersehbar, dann kam aber das Problem. Nur wenn man den eigenen Körper hochstemmen konnte, ließ sich der Gurt öffnen.“

Achim Klaffehn stellte als Verkehrssicherheitsmoderator dazu fest, dass es erst mal darauf ankommt, das Fahrzeug auf der Straße auf allen vier Rädern zu behalten. Dazu gibt es entsprechende Trainings. Wenn der Überschlag dennoch erfolgt, bleibt es nicht wie im Simulator. Der ganze Wagen wird auf kaltem Wege stark verformt.

Beratungsbroschüren und Schlüsselanhänger in Schutz-Engelform wurden im ADAC-Zelt heftig nachgefragt. Gespräche ergaben, dass der ADAC-Ortsclub insbesondere wegen der Verkehrssicherheitsarbeit mit Kinder in hohes Ansehen genießt.

Auch die Aktion der N.E.S.T. Akademie von Stefanie Schulzendorf, abgelaufene Verbandkästen kostenlos gegen neue zu tauschen, fand reißenden Absatz.

Die Vorsitzende von Helmstedt aktuell, Petra Schadebrodt, bat Klaffehn darum, auch im nächsten Jahr zur Automeile eine Verkehrssicherheitsaktion im Rahmen der Automeile beim Altstadtfest einzuplanen.

 

Fotos: Achim Klaffehn

45. Schöninger Altstadtfest

Viel los war beim 45. Altstadtfest in Schöningen.

von Nico Jäkel

Schöningen. Mehrere Tausend Besucher konnten sich einmal mehr über ein gelungenes Altstadtfest in Schöningen freuen. Die Schöninger Werbegemeinschaft hatte das Fest auch im 45. Jahr ihres Bestehens wieder organisiert und damit für eine belebte Innenstadt gesorgt.

Zwei Spendenschecks hatte Rüdiger Bösing (dritter von rechts) im Gepäck.

Zwei Spendenschecks hatte Rüdiger Bösing (dritter von rechts) im Gepäck. Foto: Nico Jäkel

Den Auftakt machte am Freitag der traditionelle Freibier-Fass-Anstich, der einmal mehr von Bürgermeister Henry Bäsecke übernommen wurde. Bäsecke hatte neben dieser Würde aber auch einen weiteren Grund zur Freude: die Firma Eon Energy from Waste (EEW) übergab am Eröffnungsabend gleich zwei große Spendenschecks: 2.000 Euro gingen an die Schöninger Werbegemeinschaft, 1.000 Euro kamen dem Akkordeon-Musikorchester-Schöningen zugute.

Doch schon vorher stand “lokale” Prominenz auf der Bühne. Der Groß-Twülpstedter Künstler Ayke Witt überzeugte mit vielen Stücken aus seinem aktuellen Programm. Im Anschluss ging es mit zwei vom Weihnachtsmarkt bekannten Gruppen auf der Marktbühne weiter: “Worthy und Zeplin” sowie auch “New Soul Generation” heiztem dem Publikum ein. Auf der Bühne im Brauhof standen indes die Helmstedter Urgesteine “Beat Tones” die das Publikum zum Tanzen brachten. Später übernahm “Scotland and Yard”, das Kulttrio aus Gifhorn.

Der Sonnabend stand ebenso im Zeichen des Feierns, wenngleich sich den Besuchern des Festes auch schon seit der Mittagszeit die Möglichkeit zum Shoppen in der Niedernstraße bot. Auf der Marktbühne überzeugte Lokalmatadorin und Newcomerin Franziska Gashi mit ihrer Stimme, während es die Banda Racuda im Anschluss sprichwörtlich krachen ließ.

Richtig rund ging es dann mit “Lilly and the shiny Nails” auf der Marktbühne, bevor “Steam” aus Hannover für ordentlichen Tanz-Dampf sorgten. Wer es etwas besonnener, aber nicht mit wengier Stimmung mochte, konnte einen tollen Abend mit “Bertls Buben” auf dem Brauhof verbringen.

Der Sonntag schließlich war mit Programm soweit ausgefüllt, dass eine Beschreibung nahezu müßig wäre: Open-Air-Gottesdienst, Start der Halbdistanz der “Cycle Tour”, Spielemeile und verkaufsoffener Sonntag in der Innenstadt, rundes Musikprogramm auf zwei Bühnen – und noch mehr. An dieser Stelle dürfen nun Bilder sprechen…

Auf der Lauer, auf der (Kirchen)Mauer... das Kletter-Turm-Team von JFZ Schöningen und Kreissportbund war wieder im Einsatz.

Auf der Lauer, auf der (Kirchen)Mauer… das Kletter-Turm-Team von JFZ Schöningen und Kreissportbund war wieder im Einsatz. Foto: Nico Jäkel

Ein Boot in der Innenstadt? Die DLRG nutzte das Altstadtfest nicht nur, um den Verein zu präsentieren, sondern war auch aktiv bei der Spielemeile und mit einem eigenen Stand an dem es zum Beispiel leckeren Honig gab, aktiv.

Ein Boot in der Innenstadt? Die DLRG nutzte das Altstadtfest nicht nur, um den Verein zu präsentieren, sondern war auch aktiv bei der Spielemeile und mit einem eigenen Stand an dem es zum Beispiel leckeren Honig gab, aktiv. Foto: Nico Jäkel

Verkaufsoffener Sonntag heißt in Schöningen: eine prall gefüllte Niedernstraße.

Verkaufsoffener Sonntag heißt in Schöningen: eine prall gefüllte Niedernstraße. Foto: Nico Jäkel

1.000 Euro bekam das Akkordeon-Musikorchester-Schöningen von der EEW gespendet. Das dieses Geld gut angelegt ist, bewiesen die Musiker am Sonntag auf der Marktbühne.

1.000 Euro bekam das Akkordeon-Musikorchester-Schöningen von der EEW gespendet. Das dieses Geld gut angelegt ist, bewiesen die Musiker am Sonntag auf der Marktbühne. Foto: Nico Jäkel

Pfarr-Rad-Fahrer oder Fahrrad-Pfarrer? Die Antwort lautet: Fahrrad-Pastor! Andreas Neef, Pastor der Christuskirche in Schöningen hielt die Predigt beim Open-Air-Gottesdienst, passend zur parallel stattfindenden "Cycle Tour" auf zwei Rädern.

Pfarr-Rad-Fahrer oder Fahrrad-Pfarrer? Die Antwort lautet: Fahrrad-Pastor! Andreas Neef, Pastor der Christuskirche in Schöningen hielt die Predigt beim Open-Air-Gottesdienst, passend zur parallel stattfindenden “Cycle Tour” auf zwei Rädern. Foto: Nico Jäkel

Petrus meinte es gut mit den Besuchern des Open-Air-Gottesdienstes.

Petrus meinte es gut mit den Besuchern des Open-Air-Gottesdienstes. Foto: Nico Jäkel

Ruhe vor dem Sturm: um 10.30 Uhr standen die Teilnehmer der Halbdistanz der "Cycle Tour" auf dem Burgplatz in Schöningen in den Startlöchern und warteten darauf, dass das Teilnehmerfeld der Langstrecke die Stadt passiert hatte.

Ruhe vor dem Sturm: um 10.30 Uhr standen die Teilnehmer der Halbdistanz der “Cycle Tour” auf dem Burgplatz in Schöningen in den Startlöchern und warteten darauf, dass das Teilnehmerfeld der Langstrecke die Stadt passiert hatte. Foto: Nico Jäkel

Sportlerehrung der Stadt Helmstedt

Rund 100 Sportler und viele Gäste aus der Kommunalpolitik waren ins Waldbad Birkerteich zur Sportlereh- rung gekommen.
von Nico Jäkel
Helmstedt. Bestes Sommerwetter genossen Helmstedts Bürgermeister Wittich Schobert und Yvonne Müller, die die Sportlerehrung der Stadt Helmstedt am moderierten. Zahlreiche Vertreter der Politik hatten es sich nicht nehmen lassen, den sportlich aktiven Leistungsträgern ihren Respekt zu zollen.
Das erprobte Konzept der Sportlerehrung, die einzelnen Überreichungen der Urkunden in Blöcken abzuhalten, bewies sich auch dieses Mal wieder als Erfolgsrezept. Die rund 100 Gäste genossen den Abend, der mit Experten-Interviews und Musik ein wenig aufgelockert wurde.
Im ersten Ehrungsblock standen Kinder und Jugendliche als zu Ehrende an. Während die 2. Handball-Damenmannschaft die Urkunden überreichte, gab es neben der Gratulation des Bürgermeisters auch Gratulationen von Torsten Scharf als Vorsitzendem der Arge Sport und von Friedrich-Wilhelm Diedrich, Vorsitzender im  Ausschuss für Sport und Ehrenamt der Stadt Helmstedt.

Geehrt wurden: die DLRG Ortsgruppe Helmstedt, das Gymnasium am Bötschenberg – in erster Linie wegen der Jahr für Jahr erreichten Sportabzeichen, der Helmstedter Sportverein mit seiner Ju Jutsu- und Tae Kwon Do-Abteilung, der Kegelsportverein Helmstedt und Umgebung sowie der TSV Germania Helmstedt mit gleich drei Sparten: Bogenschießen, Leichtathletik und Triathlon.

Bevor es mit der zweiten Ehrungsrunde los gehen konnte, standen Wilfried Beushausen, Abteilungsleiter der Handballer bei den Handballfreunden Büddenstedt-Helmstedt und Jens Wichmann, Vorsitzender der  Handballregion SüdOstNiedersachsen den Talk-Fragen von Wittich Schobert Rede und Antwort.
Im zweiten Ehrungsblock, Jugendliche und Erwachsene, wurden, passend zur Talkrunde, die Handballfreunde Büddenstedt-Helmstedt auf die Bühne gerufen. Ebenfalls geehrt wurden die Mannschaften der Schwimmer und Fußballer des Helmstedter Sportvereins.
Den dritten Ehrungsblock, Erwachsene, in dem der Kegelsportverein Helmstedt und Umgebung, der TSV Germania Helmstedt sowie der FC Türk Gücü geehrt wurden, läutete eine Talkrunde zum Thema Fußball ein. Befragt von Bürgermeister Wittich Schobert wurden Ahmet Inan als Vorsitzende des FC Türk Gücü sowie die Altherren HSV-Spieler Ralf Bruns und Simon Karney.
Im Anschluss fand die Sportlerehrungsparty im Waldbad statt.

Melissa Schwarz ist “Miss Niedersachsen”

Die Helmstedterin Melissa Schwarz wurde in Wusterwitz zur „Miss Potsdam-Mittelmark“ gekrönt. Foto: ILJA. G Fotografie

von Katja Weber-Diedrich

Helmstedt. Dass Melissa Schwarz eine schöne Frau ist, hat die 27-jährige Helmstedterin bereits mehrfach bewiesen. Gerade im Januar wurde sie zur „Miss Nieder­sachsen“ gewählt.
Bei den Städtewahlen der Miss Germany Corporation ist nun ein weiterer Titel hinzu gekommen: Melissa Schwarz ist „Miss Potsdam-Mittelmark“.
Doch wie kommt eine Helmstedterin nach Brandenburg, um dort eine Schönheitswahl zu gewinnen? „2015 war ich bereits Miss Magdeburg und seitdem gehöre ich zur Miss Germany Corporation“, erklärt die Helmstedterin. So wurde sie angefragt, ob sie sich der Wahl zur Miss Potsdam-Mittelmark in Wusterwitz stellen wolle. 250 junge Frauen hatten sich dafür beworben, nur zehn durften antreten und Melissa Schwarz wurde am Ende als die schönste unter ihnen gekürt.
Mit zwei Freikarten für den Europapark Rust, einem Gutschein für eine Bootstour in Berlin im Wert von 350 Euro, einem Modelvertrag bei der Miss Germany Corporation sowie diversen Zusagen für Laufstegauftritte im Mode- und Stylingbereich im Gepäck reiste sie nach Hause zurück.
„Damit habe ich mich auch in diesem Jahr für die Wahl zur Miss Niedersachsen qualifiziert“, freut sie sich und verweist darauf, dass registrierte Models an diversen Städtewahlen teilnehmen können, egal in welchem Bundesland sie stattfinden. Gewinnen sie eine dieser Städtewahlen, so qualifizieren sie sich für die Misswahl ihres Heimat-Bundeslandes.
Und das ist für Melissa Schwarz ganz klar Niedersachsen: Sie ist in Helmstedt geboren und aufgewachsen, lebt auch heute noch mit ihrer Familie in der Kreisstadt. Lediglich zum Titel-Sammeln macht sie sich auf den Weg in „fremde Gefilde“, da es weder in Helmstedt, noch in den umliegenden Oberzentren aktuell eine Misswahl gibt.
Zur Wahl der Miss Magdeburg war sie 2015 angetreten, weil sie in Magdeburg arbeitet – sie ist Niederlassungsleiterin der iperdi GmbH.
Zwei Jahre hat Melissa Schwarz noch „Zeit“, Schönheitstitel zu sammeln, denn an Wahlen der Miss Germany Corporation darf im Alter von 16 bis 29 Jahre teilgenommen werden. „Ich gehöre also schon zum alten Eisen“, lacht sie und kündigt bereits die nächste Veranstaltung an. „Am 25. August trete ich zur Wahl der Miss Berlin-Alexanderplatz an“, ist sie stolz und lädt kurzerhand alle Interessierten dazu ein, nach Berlin zu kommen und sie anzufeuern.
Wer sich nicht auf den Weg machen möchte, kann das Leben der Helmstedterin online bei Facebook („Melissa Schwarz“) oder am besten bei Instagram („Melissa.swz“) verfolgen. „Ich freue mich über neue Follower“, lädt sie ein, sich ihre Instagramseite, die öffentlich zugänglich ist, einmal anzuschauen.
Außerdem bietet sie an, darüber mit ihr Kontakt aufzunehmen, wenn es Fragen zu Misswahlen und/oder Modeljobs gibt. Gerne unterstützt sie Nachwuchsmodels und gibt ihnen Tipps, verspricht sie.
Zudem ist Melissa Schwarz auf der Suche nach einem Kooperationspartner, der ihr Ballkleider für Misswahlen zur Verfügung stellt und so gleichzeitig Werbung für sich machen möchte. Interessenten können ebenfalls über die sozialen Netzwerke mit ihr Kontakt aufnehmen.

Jahrhundertsommer: Freibäder schreiben Rekorde

von Katja Weber-Diedrich

Helmstedt. Viele klagen über den Jahrhundertsommer: die Landwirte, die große Ernteausfälle zu verschmerzen haben, die Forstwirte, die nach wochenlanger Waldbrandgefahr den ganzen Bestand in Gefahr sehen und ältere oder kranke Menschen, die mit den hohen Temperaturen nicht gut klar kommen.

Mindestens einen großen Gewinner hat dieser Sommer allerdings trotzdem: die Freibäder. Zum Ende des Monats Juli schrieben nicht nur die Meteorologen Rekorde, sondern auch die Badbetreiber.

Denn um den Körper abzukühlen, marschieren aktuell besonders viele Menschen ins Freibad, wie die Besucherzahlen der Freibäder im Landkreis Helmstedt es belegen.
Allein im Helmstedter Waldbad Birkerteich waren bis zum 31. Juli rund 30.500 Besucher – so viele wie seit dem Jahr 2010 nicht mehr. Die tropischen Temperaturen haben nicht nur dem Helmstedter, sondern auch den anderen Freibädern „große Wellen“ beschert.
„In diesem Jahr stellt uns damit auch kein Freibad einer Großstadt so schnell in den Schatten“, freuen sich Betriebsleiterin Claudia Obermann und ihr Team im Waldbad Birkerteich.
Im Graslebener Freizeitbad wurde aktuell der 25.000. Badegast der Saison begrüßt, in diesem Fall gleich eine ganze Familie.
Samtgemeindebürgermeister Gero Janze und Schwimmmeisterin Mandy Rügenhagen überreichten Familie Langeleist/Krieger aus Barmke einen Gutschein für eine Saisonkarte 2019.
Indes stellte Bürgermeister Gero Janze erfreut fest, dass auch in dem Salzwasserschwimmbad Rekorde geschrieben werden. „Wir werden in dieser Saison die höchsten Besucherzahlen seit 24 Jahren erreichen oder diese womöglich noch toppen.“
1994 seien 32.000 Freibadbesucher in Grasleben gezählt worden, das sei die höchste Zahl, die er in den Unterlagen gefunden habe. „Vielleicht schaffen wir es sogar, diese 32.000 noch zu kna­cken“, ermunterte der Samtgemeindebürgermeister zum Besuch.
Diese Zahl wurde in Räbke schon längst erreicht. Bereits am letzten Juliwochenende wurde dort dem 50.000. Besucher ein Gutschein für eine Saisonkarte 2019 überreicht.
Damit liegt das Nord-Elmer Freibad einmal mehr an der Spitze im Landkreis Helmstedt. Und ein Ende ist (noch) nicht in Sicht, bleiben doch die Temperaturen laut Prognosen des Deutschen Wetterdienstes bis in den September hinein sommerlich, wenn auch nicht mehr so eine große Hitzewelle zu erwarten ist.

Zu ein bis zehn Freibadbesuchen taugen die Temperaturen bis zum Saisonende allemal…

Im Waldbad Birkerteich in Helmstedt gibt es nicht nur eine Abkühlung, sondern mittwoch, am Langbadetag, auch noch Livemusik “für lau”. “Inside” hatten zum Beispiel ihren Spaß auf der Bühne. Foto: Waldbad Förderverein

20. Kindergarten-Fußallturnier beim TSV Germania Helmstedt

von Katja Weber-Diedrich

Helmstedt. Alle Profis haben mal klein angefangen – das gilt natürlich auch beim Fußball. Und dass Kindergartenkinder bereits kicken können wie die „Großen“, das bewiesen die Teilnehmer des 20. Kindergarten-Fußballturniers des TSV Germania Helmstedt einmal wieder. Sechs Mannschaften aus sechs Kindergärten des „alten“ Helmstedter Stadtgebiets kickten um den Sieg.


Knapp 80 Kinder begrüßte Harald Thiel zusammen mit den anderen Organisatoren Marc Klinzmann, Hans Edelhäuser und Felix Franke in der Julianum-Sporthalle in Helmstedt, in der auf der einen Seite Fußball gespielt und auf der anderen Seite Spaß mit dem Spielmobil der Stadtjugendpflege Helmstedt verbreitet wurde.


Auch VfL Wolfsburg-Maskottchen „Wölfi“ schaute in Helmstedt vorbei und ließ sich eine Stunde lang von den Kindern lieb haben.

 

Am Ende eines fußballreichen Vormittags konnte aber wieder nur einer der Sieger sein, wenngleich alle Teilnehmer natürlich ihren gewohnten Spaß an dem Turnier hatten.

Auf dem Siegertreppchen ganz oben standen die „Gorillas“ vom Kindergarten St. Ludgeri, die zum zweiten Mal in Folge nicht zu stoppen waren. Auf dem zweiten Platz landeten die „Elefanten“ des St. Thomas Kindergartens und Dritter wurden die „Adler“ aus Emmerstedt.
Die „Tiger“ vom St, Walpurgis Kindergarten wurden Vierter, die „Haie“ von den Kindergärten der Lebenshilfe Fünfter und die „Löwen“ vom Kindergarten St. Marienberg Sechster.

Die früheren Turniersieger, die heutige D-Junioren III-Mannschaft des TSV Germania Helmstedt, überreichte allen Teilnehmern Medaillen und jeder Mannschaft einen Fußball sowie der Siegermannschaft Handtücher und natürlich den „Pokal“, der auch beim 20. Kindergartenturnier eine Siegertafel war.
Harald Thiel betonte bei der Sieger­ehrung noch, dass es eigentlich keinen Sieger gebe, denn alle Teilnehmer seien Gewinner. Er berichtete vom Lob des VfL-Maskottchens „Wölfi“, das gesagt habe, dass die Helmstedter Kinder viel besser Fußball spielten als sein Verein aktuell in der Bundesliga…

 

Hier die Fotos aller gestarteten Teams (Fotos: Katja Weber-Diedrich):

https://helmstedter-sonntag.de/gallery/20-kindergartenturnier/

Die fairsten Fußballer geehrt

von Katja Weber-Diedrich

Emmerstedt. Dass es möglich ist, in einer Fußballsaison 59 Tore zu schießen, das erfuhren die Gäste der FairPlay-Ehrung für die Saison 2016/17 im Emmerstedter Sportheim. Wie jedes Jahr hatte der NFV-Kreis Helmstedt zusammen mit dem HELMSTEDTER SONNTAG zur Ehrung der fairsten Mannschaften im Kreis eingeladen. Und diesmal gab es eine Neuerung.
Zusätzlich wurden die besten Torschützen aller Klassen ausgezeichnet. Für sagenhafte 59 Tore in der 2. Kreisklasse der Herren überreichten Wolfgang Melchert und Moris Schäfer vom Spielausschuss des NFV-Kreises die Torjägerkanone an den stolzen Steve Lunkewitz vom MTV Sunstedt (Foto).

 

Auch geehrt wurden mit einer Torjägerkanone Ömer Serac vom FC Nordkreis für 28 Treffer in der Kreisliga, Andrei Ciubotaru vom Helmstedter SV für 42 Treffer in der 1. Kreisklasse und Benjamin Behrens vom VfL Rottorf/SV Mariental für 34 Treffer in der 3. Kreisklasse.
Beste Torschützin der Frauen-Kreisliga war Anissa Müller vom FC Schunter mit 36 Treffern. Bei den Altherren wurden in der Kreisliga Michael Denecke vom Helmstedter SV für 23 Tore und in der 1. Kreisklasse Torsten Wächter vom TSV Germania Helmstedt II für 15 Tore geehrt. Schließlich bekamen bei den Jugendlichen Leon Danesch (A-Junioren, JSG Elm-Sundern, 21 Tore), Kevin Houschka (B-Junioren, JSG Rottorf/Viktoria Königslutter, 33 Tore) und Bastian Boukerma (C-Junioren, FC Schunter, 27 Tore) eine Auszeichnung.

Der FairPlay-Verantwortliche des NFV-Kreises Helmstedt Dirk Rack hatte zuvor die Gäste im Emmerstedter Sportheim begrüßt. Der Spielausschussvorsitzende Detlef Voges bedankte sich für das FairPlay der Anwesenden, das in der heutigen Zeit gar nicht so einfach umzusetzen sei. Denn „was da so in manchen Klassen vorgeht, ist zum Haare raufen“, meinte er und bat darum, auf dem Platz aktiv zu werden, wenn ein Spiel aus dem Ruder zu laufen droht, und die Schiedsrichter zu unterstützen.
Zusammen mit Wolfgang Melchert (Jugend), Detlef Voges (Altherren und Frauen) sowie Harald Dörries (Herren) ehrte Rack die fairsten Mannschaften der Saison 2016/17. Dabei wurden wie üblich jeweils die besten drei Teams jeder Klasse ausgezeichnet. Für die Gewinner gab es diesmal nicht nur einen Pokal, sondern einen Sanitätskoffer des NFV-Kreises obendrauf.


In der A-Junioren Kreisliga siegte die JSG Helmstedt mit 21 Punkten, gefolgt von der JSG Elm-Sundern mit 42 Punkten sowie den beiden Drittplatzierten JSG Schöningen II und JSG Rottorf/Viktoria Königslutter mit jeweils 53 Punkten.

 

 

 

In der B-Junioren Kreisliga gewann die JSG Rottorf/Viktoria Königslutter mit 19 Punkten. Zweiter wurde der FC Schunter mit 27 Punkten. Dritter die JSG Nordkreis mit 32 Punkten.

 

 

 

 

In der C-Junioren Kreisliga dominierte der STV Holzland mit nur einem Strafpunkt. Zweiter wurde dort die JSG Helmstedt mit vier, Dritter die JSG Nordkreis mit sechs Punkten.

 

 

Die C-Jugend des STV Holzland war dann auch das fairste Jugendteam der Saison und konnte sich über den Wanderpokal der Knappschaft Hannover freuen.

 

 

 

 

 

 

Bei den Altherren siegte in beiden Klassen der TSV Germania Helmstedt. Die erste Mannschaft (links) hatte in der Kreisliga 16 Punkte gesammelt, die zweite in der 1. Kreisklasse (rechts) neun Punkte. Zweiter der Kreisliga wurde die SG BESS mit 22 Punkten, Dritter der Helmstedter SV mit 24 Punkten. In der 1. Kreisklasse folgten dem TSV Germania auf den Plätzen die SG Rottorf/Viktoria Königslutter mit zehn und TB Wendhausen mit 16 Punkten.

Zwei Sieger gab es in der 7er Frauen Kreisliga mit dem TVB Schöningen (links) und die SV Lauingen/Bornum (rechts) mit jeweils vier Punkten. Platz drei war ebenfalls doppelt besetzt von der SG Lapautal und dem FC Heeseberg mit jeweils fünf Punkten.

 

 

 

Die fairsten Herren sind in der 3. Kreisklasse der TSV Fichte Helmstedt II (18 Punkte), gefolgt vom VfL Rottorf/SV Mariental auf Platz  zwei (23 Punkte) und dem Helmstedter SV II auf Platz drei (25 Punkte).

 

 

 

In der 2. Kreisklasse spielte die SG Frellstedt/Wolsdorf II (32) am fairsten, gefolgt von TuS Essenrode II (34) und MTV Sunstedt (38).

 

 

 

Die SV Lauingen/Bornum II (35) gewann die FairPlay-Ehrung in der 1. Kreisklasse, gefolgt von der FSV Schöningen II (38) und dem STV Holzland II (47).

 

 

 

 

Und in der Kreisliga siegten zwei: die erste Mannschaft der SV Lauingen/Bornum (links) und der FC Nordkreis (rechts) kamen jeweils auf 48 Punkte. Dritter wurde dort die SG Rottorf/Viktoria Königslutter mi 53 Punkten.

 

 

Als Höhepunkt wurde der vom früheren Landrat Gerhard Kilian gestiftete Wanderpokal an den fairsten Verein verliehen. Das war in der Saison 2016/17 die SV Lauingen/Bornum. Die Übergabe ließ sich Gerhard Kilian auch in diesem Jahr nicht nehmen. Er sei zwar schon im siebten Jahr im Ruhestand, sagte er, allerdings sei das Thema Fairness noch immer so aktuell wie zu der Zeit, als er den Pokal stiftete.

Zwei Helmstedter Abgeordnete in Hannover

von Katja Weber-Diedrich

Helmstedt. Der neue niedersächsische Landtag wurde gewählt. Allerdings ist zurzeit noch völlig unklar, wie die künftige Regierung aussehen wird. Denn eine rot-grüne Mehrheit gibt es nicht mehr. Rein rechnerisch denkbar wären ein “Ampel-Bündnis” (SPD, FDP und Grüne), eine “Jamaika-Koalition” (CDU, FDP und Grüne) sowie einne “Große Koalition” (SPD und CDU). Nachdem die FDP einem Ampel-Bündis bereits eine Absage erteilt hat und die Grünen für eine Jamaika-Koalition nicht zur Verfügung stehen, läuft scheinbar alles auf eine “GroKo” hinaus. Allerdings kündigte Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) bereits an, mit allen Parteien – außer der AfD – Sondierungsgespräche führen zu wollen. Die Linke hat es nicht in den Landtag geschafft, dafür ist die AfD erstmals vertreten.

Klarer ist indes die Lage im Landkreis Helmstedt, dem Wahlkreis 8. Bei den Erststimmen gewann SPD-Kandidat Jörn Domeier laut vorläufigem Ergebnis die Wahl mit 40,81 Prozent der Wählerstimmen. Veronika Koch (CDU) kam auf 35,12 Prozent der Stimmen. Da sie auf der Landesliste der CDU durch den Direkteinzug einiger CDU-Bewerber weiter nach vorne rutschte, zog sie über die Liste in den Landtag ein. Der Landkreis Helmstedt hat damit künftig zwei Abgeordnete im Landtag sitzen.

8,46 Prozent der Erststimmen bekam Lars Alt (FDP). Auf AfD-Bewerber Dr. Jozef Rakicky entfielen 6,85 Prozent der Stimmen, auf die Grünen-Kandidatin Ulrike Meyerhof 4,74 Prozent, auf Karl-Heinz Schmidt (Die Linke) 3,54 Prozent und auf Einzelbewerber Michael Burda 0,49 Prozent.

Bei den Zweitstimmen gewann im Landkreis ebenfalls die SPD. Sie erreichte 41,48 Prozent. Die CDU kam auf 32,52 Prozent, die FDP auf 7,07 Prozent, die AfD auf 6,84 Prizent, die Grünen auf 5,73 Prozent und Die Linke auf 3,95 Prozent.

Das, was im Landkreis Helmstedt allerdings schlecht war, war die Wahlbeteiligung. Die lag nämlich nur bei 60,12 Prozent.