//Zeitumstellung ist ab 2021 Geschichte

Zeitumstellung ist ab 2021 Geschichte

Lange hat es gedauert, aber am Mittwoch ist sich das EU-Parlament weitestgehend einig geworden: Winter- und Sommerzeit sind ab 2021 passé.

410 Parlementarier stimmten für die Abschaffung der Zeitumstellung in Europa, nur 192 votierten dafür.

Allerdings steht noch immer nicht fest, welche Zeit dann in Europa gelten soll; Sommer- oder Winterzeit, das ist die große Frage, die auch bei unserer aktuellen Umfrage auf dieser Seite beantwortet werden kann.

Soll jeder Mitgliedsstaat selbst entscheiden?

Die Idee des EU-Parlamentes ist es, dass jeder Mitgliedsstaat selbst entscheiden kann, ob er die Winter- oder die Sommerzeit als Dauerlösung wählt. Dies ist aber keinesfalls endgültig. Denn vielmehr sollen nun die EU-Verkehrsminister eine Einigung finden, die europaweit gilt.

Auch wenn dies noch nicht endgültig geklärt ist, passt die Entscheidung der EU zum Gefühlt der Deutschen. Laut einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag der DAK-Gesundheit halten die Zeitumstellung nämlich immer weniger Bürger für sinnvoll. Nur noch 18 Prozent der Deutschen sind demnach dafür – das ist der tiefste Wert seit Jahren. 2013 lag die Zustimmung noch bei 29 Prozent. Mit 69 Prozent sind laut der aktuellen Umfrage mehr als drei Viertel der Befragten für eine Abschaffung.

Der HELMSTEDTER SONNTAG möchte ein Votum der Leser

Der HELMSTEDTER SONNTAG möchte darüber hinaus gern wissen, wie die Leser darüber denken und stellt auf der Startseite in der Wochenumfrage zur Wahl, ob die Sommer- oder die Winterzeit bevorzugt werden oder ob es bei der Umstellung Ende März und Ende Oktober bleiben soll.

In der Nacht von Sonnabend auf Sonntag, 31. März 2019, werden die Uhren um 2 Uhr eine Stunde vor, auf 3 Uhr, gestellt, sodass ab Sonntag die Sommerzeit gilt. Am 27. Oktober endet die Sommerzeit des Jahres 2019.

Eine gute Nachricht ist das baldige Ende der Zeitumstellung vor allem für Menschen mit Schlafproblemen. Bei ihnen bringt die kürzere Nacht den Schlafrhythmus besonders durcheinander. Wem mit Schäfchen zählen nicht geholfen ist, dem bietet die Barmer zur Zeitumstellung in der Nacht vom 30. auf den 31. März 2019 erneut eine Hotline zwischen Mitternacht und fünf Uhr morgens an.

Hotline steht nicht nur Barmer-Versicherten offen

„Mit unserer Hotline wollen wir Menschen helfen, die nicht ein- oder durchschlafen können. Sie bekommen Ratschläge auch zu ungewöhnlichen Zeiten. Denn solche Tipps werden genau dann am ehesten gebraucht, wenn an Schlaf mal wieder nicht zu denken ist“, so Dr. Ursula Marschall, leitende Medizinerin bei der Barmer. Erfolglose Schäfchenzähler können beim Teledoktor der Barmer medizinisch fundierte Hinweise rund um gesunden und damit erholsamen Schlaf bekommen.

Die kostenlose Hotline steht allen Interessierten offen unter der Rufnummer 0800 84 84 111.

Von |2019-03-28T11:46:03+02:0030/03/2019|Kategorien|Tags: , , , , , , |