Helmstedt. Spannende öffentliche Veranstaltung mit einem DDR-Zeitzeugen am 25. Januar 2026.
Auf Einladung der Helmstedter Landtagsabgeordneten Veronika Bode findet am Sonntag, 25. Januar 2026, um 16 Uhr im Kreisjägerhof in Helmstedt eine öffentliche Veranstaltung zum Thema DDR-Unrecht statt. Der Zeitzeuge Michael Teupel berichtet über seine persönlichen Erfahrungen als Opfer des DDR-Regimes. Er versuchte im Alter von 18 Jahren aus der DDR zu fliehen. Der Fluchtversuch scheiterte, nachdem er verraten worden war. In der Folge wurde er von der DDR-Justiz zu zwei Jahren Haft verurteilt und im Gefängnis Brandenburg-Görden inhaftiert.
Seit vielen Jahren wichtiger Akteur in der Aufklärungsarbeit
Noch vor Ablauf seiner Haftzeit wurde er von der Bundesrepublik Deutschland freigekauft. Der Zeitzeugenbericht knüpft auch an die jüngste Umbenennung des Bahnhofsvorplatzes in Helmstedt zum Fred-Woitke-Platz an, die auf eine Initiative von Teupel zurückgeht. Seit vielen Jahren engagiert er sich in der historisch-politischen Bildungsarbeit und ist ehrenamtlich in verschiedenen Opferverbänden aktiv. In seinem Vortrag schildert Teupel seine Fluchtversuche, die Haftbedingungen sowie die langfristigen Folgen der politischen Verfolgung. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur Diskussion; Fragen aus dem Publikum sind ausdrücklich erwünscht. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung wird erbeten bis 20. Januar 2026 per E-Mail an info @veronikabode.de oder telefonisch unter 05351/424619.
