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Die Schule beginnt… Polizei zeigt Präsenz

Helmstedt/Wolfsburg. Für viele Kinder beginnt das Abenteuer Schule – am kommenden Sonnabend, 27. August 2020, findet in vielen Schulen in Niedersachsendie Einschulung statt. Doch aufgrund der Corona-Pandemie sind bei einigen die Sorgen derzeit wohl größer als die Vorfreude.

Durch die wochenlangen Schließungen der Kitas konnte ein Großteil der Kinder nicht ausreichend auf den Schulstart vorbereitet werden. “Diesen Umstand versuchen wir durch intensive
Beschulung der ABC-Schützen in den ersten Monaten an allen 40 Wolfsburger Schulen zu begegnen,” so Silke Hitschfeld, Verkehrssicherheitsberaterin der Polizei in Wolfsburg.

Nun neigen sich die Ferien dem Ende zu und die Polizei appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, sich auf diesen Umstand einzustellen. Am Donnerstag werden die Schulen ihren Schulbetrieb wieder aufnehmen, am kommenden Sonnabend ist für viele Erstklässler der erste Schultag.

Ulf Barnstorf warnt vor “Eltern-Taxis”

Dabei legt auch die Polizei Wolfsburg gerade in den ersten Wochen des Schulstarts ihren Fokus besonders auf die Schulwegsicherung. Silke Hitschfeld als Verkehrssicherheitsberaterin der Wolfsburger Polizei liegt besonders am Herzen, dass die rund 1.178 Wolfsburger Erstklässler nicht mit dem Elterntaxi bis vor das Schultor chauffiert werden, sondern den Schulweg möglichst eigenständig zurücklegen. “In Begleitung von Freunden macht der Schulweg auch mehr Spaß, als auf dem Auto-Rücksitz. Außerdem sorgt das Zurücklegen des Weges zu Fuß für mehr körperliche Bewegung im schulischen Alltag”, ergänzt Polizeihauptkommissar Ulf Barnstorf, der die Verkehrssicherheitsarbeit für die Schulstandorte im Landkreis Helmstedt koordiniert. Gerade die Bewegung an der frischen Luft führt dazu, dass diese Kinder schon zu Schulbeginn aufmerksamer im Unterricht sind und sich besser konzentrieren können.

Polizeibeamte sind an den Schulstandorten präsent

Schule ist nicht nur für die Kinder eine neue Herausforderung, sondern auch für die Eltern, die ihre Kinder auf den Straßenverkehr und somit den Schulweg vorbereiten müssen. Kinder sind unbekümmert, spontan und emotional und daher stärker den Unfallgefahren gerade im Berufsverkehr ausgesetzt als vergleichsweise Erwachsene. “Geschwindigkeiten und Entfernungen werden dadurch oft falsch eingeschätzt”, weiß Hitschfeld. Beamte des Einsatz- und Streifendienstes aus Helmstedt, Schöningen und Königslutter sowie aus Wolfsburg, Fallersleben und Vorsfelde werden gemeinsam mit den Kontaktbeamten jeden Morgen vor Schulbeginn rotierend an den Schulstandorten präsent sein. Unterstützt werden sie dabei von der Verkehrswacht Wolfsburg.