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Sportheim brannte völlig nieder

Süpplingen. Was für ein Schock für die Spielvereinigung (SpVgg.) Süpplingen: In der Nacht von Sonntag auf Montag, 25. auf 26. Oktober 2020, brannte ihr Sportheim an der Süpplingenburger Straße in Süpplingen komplett nieder.

Aus bisher ungeklärter Ursache brannte das Heim des Sportvereins lichterloh. Personen wurden nicht verletzt, es entstand aber ein Schaden von rund 100.000 Euro.

Den Ermittlungen der Polizei Helmstedt zufolge bemerkte ein Autofahrer den nächtlichen Feuerschein und alarmierte um 23.27 Uhr Feuerwehr und Polizei. Schon beim Eintreffen der ersten Streifenbesatzung stand das Gebäude der SpVgg. an der Süpplingenburger Straße komplett in Brand. Neben den Wehren aus Süpplingen, Königslutter und Helmstedt kamen die Freiwilligen Feuerwehren der gesamten Samtgemeinde Nord-Elm (Frellstedt, Warberg, Wolsdorf, Süpplingenburg, Süpplingen, Räbke) zum Einsatz.

Wie der Feuerwehr-Pressesprecher Süd Aygün Erarslan informiert, ordnete Einsatzleiter Tobias Hurlbeck nach dem Eintreffen sofort eine Alarmstufenerhöhung an.

Knifflig: Gasflaschen im Gebäude

Die sofortige Brandbekämpfung mit mehreren Trupps wurde unter schwerem Atemschutz mit 3-B sowie 2 C-Rohren in zwei Abschnitten vorgenommen. Die Wasserversorgung wurde über einen Unterflurhydranten und die Schunter sichergestellt.
Im Gebäude befanden sich mehrere Gasflaschen, wovon drei explodierten. Zwei weitere Flaschen wurden ins Freie gebracht und anschließend abgekühlt. Für das Abstellen der Strom und Gasversorgung wurden die örtlichen Versorgungsunternehmen ebenfalls zur Einsatzstelle beordert.

Das Gebäude wurde aus Überseecontainern in Bausatzweise errichtet, sodass die Kräfte bei den Nachlöscharbeiten vieles an Blech-Material unter anderem von dem eingestürzten Dach auseinanderziehen und an der Seite lagern mussten.
Der Rettungsdienst war mit einem RTW aus Helmstedt sowie dem NEF aus Wendhausen vor Ort. Zum späteren Zeitpunkt konnten die beiden Fahrzeuge vom Notfall-KTW der ASB abgelöst werden. Glücklicherweise gab es bei dem Einsatz keine Verletzten.

112 Kräfte waren im Einsatz – Zeugen gesucht

Auch der Kreisbrandmeister Olaf Kapke sowie der Abschnittsleiter-Süd Oliver Thews beschafften sich über die Lage vor Ort einen Überblick.
Im Einsatz waren insgesamt 112 Kräfte, teilt Erarslan mit, der vom Einsatzende um 3.30 Uhr berichtet und davon, dass die Einsatzstelle der Polizei übergeben wurde, die die Ermittlungen aufgenommen hat.

“Wir ermitteln in alle Richtungen”, kommentierte eine Polizeibeamter am Montag. Zeugen, die am Sonntagabend ab 20 Uhr Beobachtungen im Bereich der Sportanlage gemacht haben, werden gebeten sich direkt mit der Polizei in Helmstedt unter der Telefonnummer 05351/5210 in Verbindung zu setzen.