Helmstedt. Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) hatte am Wochenende Bewohner des AWO-Pflegeheimes in Königslutter wegen eines Corona-Ausbruchs mit tatkräftiger Unterstützung des DRK verlegt.

Wie die AWO in der vergangenen Woche berichtete, sollten nach einem Corona-Ausbruch in einem Pflegeheim in Königslutter, von dem sowohl die Heimbewohner als auch die Pflegekräfte in erheblichem Maße betroffen waren, die nichtinfizierten Bewohner verlegt werden. Grund war, die Gefahr einer Beeinträchtigung der pflegerischen Versorgung der Bewohner durch das Fachpersonal entgegenzuwirken.

Dies ist am Wochenende geschehen.

Dabei hat die Kreisbereitschaft des Deutschen Roten Kreuz (DRK) tatkräftig unterstützt. Sofort nach dem Anruf aus dem Krisenstab des Landkreises am Freitag alarmierte Kreisbereitschaftsleiter David Joho die Schnelleinsatztruppe, die aus 28 ehrenamtlichen Helfern besteht.

“Ich habe sofort zugesagt”

Einer dieser Helfer ist Leon Waletzko. „Ich war zuhause und habe sofort meine Unterstützung zugesagt. Ich bin dann gleich in die Unterkunft in der Friedrichstraße gefahren und habe meine Einsatzkleidung angezogen“, erzählt Leon Waletzko. Nur eine Stunde später standen dann zwölf ehrenamtliche Einsatzkräfte, drei Krankentransportwagen, zwei Mannschaftstransportwagen und ein Einsatzleitwagen für den Sondereinsatz bereit.

Insgesamt wurden 23 negativ getestete Heimbewohner verlegt. Sechs weitere folgten am gestrigen Dienstag, 12. Januar 2021.

Herzlicher Dank des Landrates

Landrat Gerhard Radeck bedankte sich beim DRK: „Ohne die schnelle Unterstützung durch die ehrenamtlichen Helfer wäre diese Aktion kaum denkbar gewesen. Möglicherweise hat dieser tolle Einsatz einige Heimbewohner sogar vor schwerwiegenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen bewahrt. Auch dies ist wieder mal ein Beweis für die enorme Leistungsfähigkeit des Ehrenamtes in unserem Landkreis.“