Helmstedt. Mit Bundesfödermitteln wird die Arbeit der WRH für drei weitere Jahre unterstützt.

Fünf Jahre,  500 Netzwerkveranstaltungen mit 7.500 Teilnehmenden, Unterstützung bestehender Betriebe,  zahlreiche Neugründungen, Investition in Menschen und Innovationen: Die Geschichte der Wirtschaftsregion Helmstedt  (WRH) ist vor allem eins: eine erfolgreiche.Mit einem neuen, am Dienstag vom niedersächsischen Wirtschaftdsminister Grant Hendrik Tonne (SPD) überbrachten Förderbescheid aus Mitteln des Bundesförderprogramms „Stärkung der Transformationsdynamik und Aufbruch in den Revieren und an den Kohlekraftwerkstandorten“ (STARK) in Höhe von 1,4 Millionen Euro, kann es damit nun für die nächsten drei Jahre weitergehen. „Mindestens“, ergänzte Landrat Gerhard Radeck.  Gründer- und Unternehmerberatung, Gewerbeflächenmanagement und Technologie-Transfer, diese „drei Gewerke“, erklärte WRH-Geschäftsführer Thomas Klein, werden auch weiterhin im Mittelpunkt der kreisweiten Wirtschaftsförderung stehen,  kurz gesagt ihr Fundament bilden. Das Geld sei „kein Geschenk“, sagte Minister Tonne bei der symbolischen Übergabe des Förderbescheids in den Räumern der Wirtschaftsregion „sondern sinnhaft eingesetzt“ in  Anerkennung dessen, was die WHR mit ihrem Engagement in der Region bereits geleistet habe und „sicherlich weiterhin“ leisten werde“. 

Energiewende weiter voranbringen

Mit „Lust auf Veränderung“  die Energiewende voranbringen, Mittelstand, Forschung und Landwirtschaft stärken, insgesamt Wissen in Wertschöpfung umwandeln, das ist seit ihrer Gründung Anfang 2021 Mission und Aufgabe der WRH. Mit einem kreisweiten Gewerbeflächenkonzept  als Basis sei es weiterhin das Ziel, wirtschaftliche Entwicklung auf die Fläche zu bringen“, erläuterte  Petra Naumann (Gewerbefächenmanagement der WRH) in ihrem Kurzvortrag. Aber nicht nur das: Auch in Sachen Technologietransfer und Unternehmensberatung sieht die Wirtschaftsregion Helmstedt, wie Cassina Mönch (Wirtschaftsförderung)  und Andrea Gerlach vom Gründungs- und Unternehmerzentrum  in ihren Präsentationen erläuterten,  den Schlüssel zum Erfolg im Synergieeffekt, im  Zusammenbringen möglicher Partner und Akteure. So könne auf lange Sicht, da, wo einst Kohle gefördert wurde,  aus modernen und nachhaltigen Ideen und Innovationen ein erfolgreicher Strukturwandel entstehen. Geplant ist, betonen die Verantwortlichen, dabei weit mehr als nur „Altes ablösen“, im Idealfall könne die Region unter dem Motto „Transformation neu gestalten,   zu einem wirtschaftlich sicheren und zukunftsorientierten Standort  für die über 1,1 Millionen Menschen werden, die hier leben.

Kathrin Peter-Sohr
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Als Freie Redakteurin bereichert Kathrin Peter-Sohr das Team des HELMSTEDTER SONNTAG nicht nur schreibend, sondern zugleich "(be)lehrend": Als Volontärin eines früheren Helmstedter Anzeigenblattes zog sie aus in die große weite Welt. Nach über 20 Jahren als Lehrerin in Hamburg kehrte sie nun zu ihren beruflichen Wurzeln zurück nach Helmstedt. Sie erweckt sogar trockene Themen zu Leben und kennt sich mit Verwaltungsdeutsch bestens aus.