//GaBö ruft zum Fragenstellen auf

GaBö ruft zum Fragenstellen auf

Helmstedt. Der Helmstedter Kreistag befasst sich in seiner Sitzung am Mittwoch, 13. März 2019, um 16 Uhr im Luthersaal in Helmstedt, Batteriewall 11, unter anderem mit einer Verlegung des Gymnasiums am Bötschenberg nach Königslutter.

Deshalb ruft der Schulelternrat zur Teilnahme an der öffentlichen Sitzung sowie zum Fragenstellen auf.

“Mit fester Zweizügigeit ist das GaBö gefährdet”

“Wir haben am 12. September 2018 eine Resolution im Schulelternrat beschlossen, die nichts von ihrer Aktualität eingebüßt hat. Im Gegenteil!”, schreibt Schulelternratsvorsitzender Wilnis Tracums in seinem Aufruf und fährt fort: “Da nach wie vor vom Landrat und vielen Kreistagsmitgleidern auch im Falle des Umzugs nach Königslutter auf eine Zweizügigkeit bestenden wird, obwohl das Expertengremium des Landkreises die Prüfung einer Vierzügigkeit empfohlen hatte, ist die Existenz mdes GaBös ernsthaft gefährdet. Die vier Profile können damit  nicht mehr angeboten werden. Es steht zu befürchten, dass es im Falle einer Zustimmung zum Umzug kaum noch Anmeldungen am GaBö geben wird und außerdem Eltern ihre Kinder, die bereits auf dem GaBö sind, an die anderen beiden Gymnasien  melden.”

Weiterhin bestehe nach wie vor keine Klarheit darüber, dass dem Landkreis auf Grund seiner desolaten Finanzlage ein Neubau vom Innnenministeirum als oberste Kommunalaufsichtbehörde genehmigt wird. Auf eine interne  Anfrage eines Kreistagsmitgliedes sei bereits eine ablehnende Haltung signalisiert worden, so Tracums weiter.

Kein nachvollziehbarer Zeitplan

“Nach wie vor gibt es keinen nachvollziehbaren Zeitplan (acht, zehn oder mehr Jahre?) geschweige denn eine Vorstellung, wie das Projekt (Keine Eigenmittel! Nur Kredite? Keine Fördermittel?) finanziert werden soll”, heißt es wörtlich in dem Elternratsaufruf.

Deshalb sei es wichtig, dass unter dem Tagesordnungspunkt fünf jeder Einwohner berechtigt ist, Fragen zu stellen.  “Wir würden uns über eine rege Teilnahme freuen, um den Politikern, der Kreisverwaltung und der Öffentlichkeit zu zeigen, dass wir weiterhin für den Bestand unseres hervorragenden einzigartigen Gymnasiums im Interesse unserer Kinder kämpfen werden. Da es eine sehr knappe Entscheidung geben wird, ist jede sachliche Wortmeldung wichtig”, so der Aufruf.

Dank an den “großartigen Schulleiter, seine tolle Schulleitung und das überaus angegierte Kollegium”

Am Ende dankt der Schulelternfrat ausdrücklich “unserem großartigen Schulleiter  Friedrich Jungenkrüger mit seiner tollen Schulleitung und seinem überaus engagierten Kollegium”.