Helmstedt. Zur gemeinsamen öffentlichen Landesfeier anlässlich des Volkstrauertages, organisiert durch Landtag und der Landesregierung, der Stadt und des Landkreises Helmstedt und des Volksbundes, am Sonnabend, 13. November, um 16.30 Uhr werden der Vize-Landtagsvizepräsident Bernd Busemann und Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne erwartet. Letzterer ist zugleich Vorsitzender des Landesverbandes des Volksbundes und wird die Gedenkrede halten.

Stattfinden wird die Feier im Juleum, Collegienplatz 1. Ein thematischer Schwerpunkt ist das Gedenken an den Angriff der Wehrmacht auf die Sowjetunion vor 80 Jahren. Der Volksbund hat sich seit seiner Gründung darum gekümmert, dass Gräber würdevoll angelegt, Angehörige informiert und in den Städten und Gemeinden Gedenkfeiern organisiert werden. Dazu gehört auch, den Toten der Länder zu gedenken, die durch Deutschland großes Leid erfahren mussten. Das gemeinsame Gedenken bildet die Grundlage für Verständigung und Versöhnung. 

Szenische Lesung und musikalische Rahmung

Das Grußwort spricht Landrat Gerhard Radeck, Schüler des Gymnasiums am Bötschenberg aus Helmstedt werden eine szenische Lesung vortragen. Das Elm-Saxophon-Quartett übernimmt die musikalische Rahmung der Gedenkstunde. Vor der Veranstaltung wird um 15 Uhr auf dem Friedhof St. Stephani eine ökumenische Andacht mit der evangelischen Pröpstin und dem lutherisch-katholischen Pfarrer gehalten, mit anschließenden Kranzniederlegungen am Denkmal und an verschiedenen Gräberfeldern. Zur Gedenkstunde und den Kranzniederlegungen sind alle Bürger eingeladen. Es wird um Anmeldung unter der Telefonnummer 0511/321282 oder per E-Mail an niedersachsen@volksbund.de gebeten. Aktuelle Corona-Regeln und weitere Informationen sind auf  der Webseite www.volksbund-niedersachsen.de einzusehen. 

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Natalie Reckardt, geboren 1999 in Schönebeck (Elbe), ist das Küken in der Redaktion des HELMSTEDTER SONNTAG und steckt mitten in ihrem Volontariat. Die Danndorferin ist eine leidenschaftliche Sportschützin mit einer kleinen Abneigung gegenüber (Führerschein-)Prüfungen. Sie schreibt unheimlich gerne die Fleischerseite des HELMSTEDTER SONNTAG.