Magdeburg/Marienborn. „Worauf können wir in Sachsen-Anhalt stolz sein?“ Mit dieser Frage startet ein breites Bündnis von Kulturinstitutionen die Kampagne #stolzaufVielfalt.
Im Hinblick auf die Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt am Sonntag, 6. September 2026, sollen Menschen im ganzen Land dazu bewegt werden, sichtbar zu machen, was Sachsen-Anhalt prägt, was die Menschen im Land verbindet und was deren Kultur ist.
Die Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt, die unter anderem für die Gedenkstätte Deutsche Teilung (GDT) in Marienborn zuständig ist, ist Teil des Bündnisses und ruft zur Teilnahme auf.
Unter dem Hashtag #stolzaufVielfalt würden zahlreiche Motive und Botschaften in den sozialen Medien veröffentlicht, teilt die GDT in einer Pressemitteilung mit. Die Social Media-Beiträg1e sollen unterschiedliche Perspektiven auf das Land darstellen: Stolz auf Handwerk und Erfindergeist, Stolz auf Erinnern und Verantwortung, Stolz auf Kultur und Kreativität, Stolz auf Wissenschaft und Bildung sowie Stolz auf Ehrenamt und demokratisches Engagement. „So entsteht ein vielstimmiges Bild dessen, was unser Bundesland ausmacht“, sind sich die Bündnismitglieder einig.
„Die Kampagne steht für Vielfalt, demokratische Offenheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Sie macht deutlich, dass die unterschiedlichen Menschen, Erfahrungen und Perspektiven in unserem Land keine Gegensätze sind, sondern eine gemeinsame Stärke, unsere Kultur.“
Der Titel der gemeinsamen Aktion verbinde den Begriff „Stolz“ mit einer Botschaft, die die beteiligten Einrichtungen teilen: Die Vielfalt von Lebenswegen, Ideen, Traditionen und Zukunftsentwürfen bereichere Sachsen-Anhalt – und gebe Anlass, auf dieses Land stolz zu sein.
Die Kampagne verstehet sich als offene Einladung zur Beteiligung: Kultureinrichtungen, Vereine, Initiativen, Unternehmen, Kommunen und Einzelpersonen sind eingeladen, eigene Beiträge einzubringen und die Frage zu beantworten, worauf sie in Sachsen-Anhalt stolz sind.
Gestalterisch knüpfe die Kampagne an prägende kulturelle Traditionen des Landes an und verbinde diese mit einer zeitgenössischen Bildsprache. „So entsteht ein gemeinsames Zeichen für ein Sachsen-Anhalt, das von Modernität, Offenheit, Teilhabe und Vielfalt geprägt ist“, heißt es in der Pressemitteilung und abschließend: „Sachsen-Anhalt hat viele Gesichter. Genau das macht unser Land stark. #stolzaufVielfalt macht diese Vielfalt sichtbar.“
Katja Weber-Diedrich, geboren 1976 in Helmstedt, ist seit 30 Jahren Lokaljournalistin durch und durch. Der Legende nach tippte die ehrenamtlich Engagierte vor 25 Jahren den ersten HELMSTEDTER SONNTAG an einer Bierzeltgarnitur. Sowohl die Tiefen der deutschen Grammatik als auch die Wirren der Helmstedter Politik sind der Chefredakteurin nicht fremd; ihr Markenzeichen sind ehrliche Kommentare und Hartnäckigkeit.
