Schickelsheim. Projektmarkt in der Domäne Schickelsheim machte regionale Ideen sichtbar.
Von kreativen Dorftreffpunkten über inklusive Lernangebote bis hin zu neuen Ideen für die Innenstadtentwicklung: Beim Projektmarkt „Ideen verbinden! Projekte im Dialog“ wurde am Mittwoch in der Domäne Schickelsheim schnell deutlich, wie viel Engagement und Innovationsgeist in der Region steckt. Zwischen Stellwänden, Gesprächen und kurzen Pitch-Präsentationen verwandelte sich die historische Domäne in einen Treffpunkt für Menschen, die ihre Heimat aktiv mitgestalten wollen. Eingeladen hatte die Landesbeauftragte für regionale Landesentwicklung Braunschweig, Dr. Ulrike Witt, gemeinsam mit der Stadt Königslutter. Witt selbst konnte aus persönlichen Gründen kurzfristig nicht teilnehmen. Die Eröffnung übernahm daher Königslutters Bürgermeister Alexander Hoppe, der die Bedeutung solcher Veranstaltungen für Austausch und Vernetzung hervorhob. Gerade Formate wie dieser Projektmarkt lebten davon, miteinander ins Gespräch zu kommen, voneinander zu lernen und neue Ideen mitzunehmen, betonte Hoppe. Auch Holger Aue, der seit April beim Amt für regionale Landesentwicklung (ArL) Braunschweig tätig ist, zeigte sich erfreut über die große Bandbreite der vorgestellten Projekte. Förderprogramme würden oft abstrakt wirken – bei Veranstaltungen wie dieser werde sichtbar, was mit Unterstützung von Programmen wie beispielsweise LEADER oder „Perspektive Innenstadt“ tatsächlich entstehen könne. Zugleich kündigte er an, dass weitere Projektmärkte in Niedersachsen geplant seien, unter anderem in Osterode im Harz und Northeim.
In Pitches konnten sich Projekte vorstellen
In Schickelsheim präsentierten Initiativen, Vereine und engagierte Akteure in fünfminütigen Pitches ihre Ideen und Erfolge. Dabei zeigte sich, wie unterschiedlich regionale Förderung genutzt werden kann. Vorgestellt wurde unter anderem die „MachBar Königslutter“, die Raum für Begegnung, Kreativität und gemeinsames Arbeiten schaffen möchte. Die „StadtStipendien Königslutter“ setzen auf kleine, kreative Impulse für die Stadtentwicklung, während die barrierefreie Lernwerkstatt auf dem Erlebnisbauernhof Bues inklusive Bildungsangebote für Kinder ermöglicht. Mit dem „Tyll Magazin“ erhält zudem die Vielfalt des Naturparks Elm-Lappwald eine eigene mediale Bühne. Auch der generationenübergreifende Treffpunkt „FreiRaum Lelm“ präsentierte seine Ideen für ein lebendiges Dorfleben. Zwischen den Präsentationen blieb immer wieder Zeit für Gespräche, Fragen und neue Kontakte. Genau das machte den Reiz des Nachmittags aus: Förderprogramme wurden nicht nur erklärt, sondern erlebbar gemacht. Der Projektmarkt zeigte, dass regionale Entwicklung vor allem dort gelingt, wo Menschen gemeinsam Ideen entwickeln, Verantwortung übernehmen und ihre Region aktiv gestalten wollen.
Die 1998 in Wolfsburg geborene Shirin-Sophie Porsiel, aktuelle Redakteurin des HELMSTEDTER SONNTAG, mag schnelle, laute Musik auf der einen und entspanntes Wandern in der ruhigen Natur auf der anderen Seite. Ein Widerspruch? Keinesfalls. So sorgt sie für Ausgeglichenheit in ihrer Freizeit. Sie ist offen für einen bunten Strauß an Themen, was sie für die schreibende Zunft geradezu prädestiniert.
