Grasleben. Jessica Possiel qualifizierte sich für die Weltmeisterschaft 2027 in den USA.

 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und danach noch 21 Kilometer laufen – ein Half-Ironman-Wettkampf ist kein Zuckerschlecken und wer bestehen will, sollte gut trainiert sein. Wie beispielsweise die Grasleberin Jessica Possiel. Wie ihr stolzer Ehemann Alexander Possiel dem HELMSTEDTER SONNTAG berichtet, holte sie sich kürzlich die Qualifikation für die Weltmeisterschaft der Altersklassenatlethen nächstes Jahr in Chattanooga im US-Staat Tennessee. Zusammen mit 2.500 weiteren Athletinnen und Athleten startete die Grasleberin beim ersten Ironman 70.3 (auch Half-Ironman genannt) in Leipzig.Alexander Possiel lässt den Wettkampftag Revue passieren. „Um 8.22 Uhr ging es ins kalte Nass des Cospudener Sees bei circa 22 Grad Wassertemperatur.“ Das Wetter sei mit Sonnenschein am frühen optimal gewesen. Etwa 38 Minuten benötigte Jessica Possiel für die 1,9 Kilometer lange Schwimmstrecke. Als sie aus dem Wasser kam und das Rad bestieg, frischte Wind auf, aber der Radkurs war flach und schnell zu bewältigen. „Es ging vorbei an wunderschönen Seen rund um Leipzig“, beschreibt Alexander Possiel die visuellen Eindrücke. Beim raschen Schnüren der Laufschuhe im Anschluss schnappte sich seine Frau noch rasch die Gelflasche, um gut versorgt den Halbmarathon zu laufen. Angefeuert von einigen Fans an der Strecke sowie Schwester, Schwager, Kind und Ehemann kam Jessica Possiel nach rund 5 Stunden und 38 Minuten ins Ziel und war natürlich glücklich darüber, dass der Wettkampf so einwandfrei verlief. Die Freude steigerte sich allerdings noch mehr, als sie erfuhr, dass sie einen Startplatz bei der Weltmeisterschaft der Altersklassenatlethen 2027 in den USA ergattert hatte. Die Freudentränen waren dann nicht mehr aufzuhalten. 

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Katja Weber-Diedrich, geboren 1976 in Helmstedt, ist seit 30 Jahren Lokaljournalistin durch und durch. Der Legende nach tippte die ehrenamtlich Engagierte vor 25 Jahren den ersten HELMSTEDTER SONNTAG an einer Bierzeltgarnitur. Sowohl die Tiefen der deutschen Grammatik als auch die Wirren der Helmstedter Politik sind der Chefredakteurin nicht fremd; ihr Markenzeichen sind ehrliche Kommentare und Hartnäckigkeit.