Helmstedt. 200 Impfdosen, die für 1.000 Impfungen ausreichen, sind im Landkreis Helmstedt angekommen und werden ab Donnerstag, 7. Januar 2021, zunächst Bewohnern sowie Personal der Alten- und Pflegeheime gespritzt.

Wie der Landkreis Helmstedt in einer Pressemitteilung vermeldet, habe er am Montag den Corona-Impfstoff für die ersten 1.000 Impfungen erhalten.

Der Impfstart in den Alten- und Pflegeheimen ist für den morgigen Donnerstag vorgesehen, da neben der Lieferung des Impfstoffes auch eine Lieferung von erforderlicher technischer Ausstattung abzuwarten war.

Biontech/Pfitzer-Impfstoff muss bei minus 70 Grad Celsius lagern

Es handelt sich um dem Impfstoff von Biontech/Pfizer. Dieser muss bei minus 70 Grad Celsius gelagert und nach dem Auftauen innerhalb von fünf Tagen verimpft werden.

Im Laufe des heutigen Mittwoch wird zunächst das Personal des Impfzentrums inklusive der mobilen Teams geimpft. Für morgen ist der Start der mobilen Teams in den Alten- und Pflegeheimen vorgesehen. Zunächst sind noch letzte organisatorische Dinge zu regeln. Insbesondere müssen die Einverständniserklärungen der Heimbewohner bzw. deren Betreuer vorliegen. Dies ist in den kleineren Einrichtungen schneller zu bewerkstelligen.

Nach den Vorgaben des Landes sind die Mitarbeiter des Rettungsdienstes und Kliniken mit Notfallaufnahme auf derselben Prioritätsstufe einzuordnen. Sie werden parallel ebenfalls geimpft.

Wann die Impfungen im Impfzentrum beginnend mit unseren mobilen älteren Einwohnern starten können, hängt von den weiteren Lieferungen des Impfstoffes ab. Das Personal dafür steht im Standby. Die ärztliche Leitung für das Impfzentrum hat Michael Günther übernommen. Der Landkreis hat bereits die nächste Lieferung von Impfstoff bestellt.

Nur Infos über Hotline, keine Termine

Die Vergabe der Impftermine wird zentral über das Land Niedersachsen gesteuert. Über die Hotline des Landes 0800 / 99 88 66 5 können Bürger sich über das Verfahren informieren. Derzeit sind Terminvergaben dort allerdings noch nicht möglich. Momentan wird der Landkreis, das Gesundheitsamt und das Impfzentrum mit Anfragen aus der Bevölkerung überhäuft. Es wird um Verständnis dafür gebeten, dass nicht alle individuellen Anfragen kurzfristig beantwortet werden können.