Helmstedt. Die Feuerwehr Helmstedt wurde am frühen vergangenen Montagmorgen durch den diensthabenden Disponenten der Einsatzleitstelle zu einer unklaren Rauchentwicklung im Bereich der Vorsfelder Straße in Helmstedt alarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehr wurde diese von einen Passanten darauf aufmerksam gemacht, dass sich das Feuer auf der Rückseite in der Friedrichstraße der Hausnummer 4-5 befände.

Nach Erkundung über den Hof des Asylbewerberheims des DRK, bestätigte sich das Feuer. Ein herankommen an den Brandort war durch den massiven Umbau des Grundstücks nur durch den direkten Hauseingang der Gebäude möglich. Im Hinterhof des Hauses Nummer 4 brannte der Schuppen eines Anbaus. Von dort griff das Feuer auf den benachbarten Schuppen über.

Bewohner wurden evakuiert

Zur Sicherheit wurden die Bewohner des Brandobjektes, sowie den links und rechts angrenzenden Häusern evakuiert. Von der Vorsfelder Straße aus, wurde die Drehleiter zur Unterstützung in Stellung gebracht. Weiterhin wurden die Feuerwehren aus Emmerstedt und Grasleben zur Einsatzstelle angefordert. Es wurden zwei Brandabschnitte gebildet und das Feuer wurde mittels vier Trupps unter Atemschutz und vier C-Strahlrohren bekämpft. In der Verbindungstür wurde ein Rauchschutzvorhang angebracht, um das Eindringen von Rauch zu verhindern. Kreisbrandmeister Olaf Kapke, stellvertetender Abschnittsleiter Nord Maik Wermuth sowie der Erste Stadtrat Herr Otto machten sich ein Bild von der Lage vor Ort. Zur Verpflegung mit Getränken wurde das Deutsche Rote Kreuz nachgefordert.

Keine Verletzten

Im Einsatz waren 64 Kameraden aus Helmstedt, Emmerstedt, Grasleben sowie der Rettungsdienst das DRK und die Polizei. Verletzt wurde bei diesem Einsatz niemand. Die Einsatzstelle wurde der Polizei übergeben. Einsatzende für die Feuerwehr war gegen 6.20 Uhr.

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Natalie Reckardt, geboren 1999 in Schönebeck (Elbe), ist das Küken in der Redaktion des HELMSTEDTER SONNTAG und steckt mitten in ihrem Volontariat. Die Danndorferin ist eine leidenschaftliche Sportschützin mit einer kleinen Abneigung gegenüber (Führerschein-)Prüfungen. Sie schreibt unheimlich gerne die Fleischerseite des HELMSTEDTER SONNTAG.