Schöningen. Mit sieben Punkten auf dem Konto geht die FSV Schöningen in den vierten Spieltag dieser Regionalliga-Saison.

Einen sauberen Start hat die FSV Schöningen in der Regionalliga Nord hingelegt. Die Fußballer von der Elmstraße blieben in ihren ersten drei Saisonspielen ungeschlagen. Auch wenn die Speerstädter furios losgelegt haben, sollen sie doch auf dem Boden der Tatsachen bleiben. Den Verantwortlichen der FSV Schöningen ist wichtig, dass der Klassenerhalt das hauptsächliche Ziel ist. Denn dann gehen die Zukunftskonzepte auf.  Fest steht aber, dass das Team ganz anders in die Saison gestartet ist als noch vor einem Jahr. Kampfgeist und Siegeswille sind sicht- und spürbar. Und das bleibt weiterhin so.  Denn dadurch, dass die Elf um Coach Christian Benbennek mit einem 2:0-Sieg beim SSV Jeddeloh in die Saison gestartet ist, sind alle positiv gestimmt und haben „Bock“ auf weitere Erfolge. Ayhan Cankor (17.) und Tom-Luca Winter (80.) sorgten mit ihren Treffern in Edewecht dafür, dass die Laune von Spiel eins an perfekt war.  Dass in Spiel zwei vor einem 550-köpfigen heimischen Publikum im Elmstadion „nur“ eine Punkteteilung folgte, trübte die Stimmung kaum. Denn das 1:1 gegen den FC Eintracht Norderstedt ging in Ordnung, obwohl die FSV früh in Führung gegangen war – Jordi Njoya traf bereits in der zweiten Minute. Norderstedt steigerte sich danach spürbar und erzeugte über Standards immer wieder Gefahr. Diese Hartnäckigkeit zahlte sich am Ende aus, als Luca Palzer zum Ausgleich traf. Das Remis spiegelte ein ausgeglichenes und intensiv geführtes Duell wider. Im dritten Spiel und in der ersten Englischen Woche der Saison ging es zum Aufsteiger Eimsbütteler TV nach Hamburg.

Dominantes Spiel in der Hansestadt

In der Hansestadt präsentierten sich die Schöninger dominant und mit großem Offensivdrang. Sie erspielten sich zahlreiche Abschlüsse, aber letztlich fehlte zunächst das berühmte Quentchen Glück für ein Tor. Immerhin zahlte sich die Geduld nach dem Pausentee aus. Moussa Doumbouya traf zum 1:0 für die FSV, nachdem der erste Schuss von Ayhan Cankor abgewehrt wurde.Die Einwechslung des schnellen Lamin Beuck veränderte die Partie und brachte dem Eimsbütteler TV deutlich mehr Offensivkraft. In der Folge erspielten sich die Hausherren mehrere hochkarätige Chancen.Eine dieser Situationen endete mit dem Ausgleich per Fallrückzieher durch Jon Willem Pauli, womit die Begegnung wieder offen war.In einer hektischen Schlussphase blieb der Torwart der Gäste mehrfach gefordert und parierte wichtige Versuche, bevor eine weitere Einwechslung die Entscheidung brachte: Luca Horn erzielte in der Nachspielzeit mit einem fulminanten Schuss aus halblinker Position nach einer Ecke den 2:1-Siegtreffer für die FSV Schöningen. Viel Zeit zum Durchatmen bleibt der Benbennek-Elf nicht, denn am Sonntag, 16. August 2026, geht es weiter und die erste Englische Woche für die FSV wird beendet. Um 15 Uhr wird der SV Todesfelde im Elmstadion empfangen. Im zweiten Heimspiel soll dem heimischen Publikum natürlich einiges geboten werden. Das Team möchte weitere Zähler auf dem Weg zum 40-Punkte-Ziel sammeln. Wer die „Jungs“ dabei unterstützen und anfeuern möchte, kann sich an der Tageskasse am Elmstadion noch Ti-ckets sichern. 

40 Punkte bedeuten Klassenerhalt

Danach können die Roten ein paar Tage länger durchatmen, haben aber direkt wieder ein Spiel auf dem eigenen Rasen. Am Mittwoch, 26. August 2026, kommt um 18.30 Uhr die zweite Vertretung des FC St. Pauli in die Stadt. Tickets dafür gibt es wie für alle Heimspiele online  sowie an den bekannten Vorverkaufsstellen oder auch noch an der Tageskasse. Für den FSV-Vorsitzenden Kars-ten Kräcker und die FSV ist die weitere Marschroute eindeutig: Die Regionalliga ist das Aushängeschild, doch der Erfolg soll nicht isoliert an einer Mannschaft hängen. Von der dritten über die zweite Mannschaft und die neu aufgebaute Jugend bis zum erste Herren-Team wächst eine Struktur, die den Verein langfristig tragen soll. Ganz oben gilt eine einfache Rechnung: 40 Punkte bedeuten den Klassenerhalt.

Chefredakteurin at Helmstedter Sonntag | + posts

Katja Weber-Diedrich, geboren 1976 in Helmstedt, ist seit 30 Jahren Lokaljournalistin durch und durch. Der Legende nach tippte die ehrenamtlich Engagierte vor 25 Jahren den ersten HELMSTEDTER SONNTAG an einer Bierzeltgarnitur. Sowohl die Tiefen der deutschen Grammatik als auch die Wirren der Helmstedter Politik sind der Chefredakteurin nicht fremd; ihr Markenzeichen sind ehrliche Kommentare und Hartnäckigkeit.