Helmstedt. Aufgrund der pandemischen Entwicklung mit einer Inzidenz von über 200 sowie immer mehr Covid-19-Patienten verhängt die Helios St. Marienberg Klinik Helmstedt ab Freitag, 10. Dezember, erneut ein generelles Besuchsverbot. „Diese Entscheidung ist uns auch dieses Mal nicht leichtgefallen, aber es führt leider kein Weg daran vorbei“, erklärt Klinikgeschäftsführer Matthias Hahn das Verbot von Patientenbesuchen.

„Wir wissen, wie wichtig diese Besuche für unsere Patienten sind. Aufgrund der aktuellen Lage ist diese Maßnahme zum Schutze aller jedoch leider wieder notwendig.“ So soll der Publikumsverkehr in der Klinik minimiert und das Ansteckungsrisiko für Patienten und Mitarbeiter so weit wie möglich reduziert werden.

Es gilt ein allgemeines Besuchsverbot. Ausnahmen gelten für werdende Väter, Angehörige von palliativ versorgten Patienten, Eltern von Kindern unter 16 Jahren sowie gesetzliche Betreuer. Diese müssen sich vor ihrem Besuch in jedem Fall vorab bei der Infozentrale oder beim Kreißsaal melden. Dort erhalten sie Auskunft, ob der Patient besucht werden darf oder nicht. Wichtig: Diese Besucher müssen eine FFP2-Maske tragen. Außerdem müssen sie einen negativen Corona-Schnelltest einer offiziellen Teststelle vorweisen. Patienteneigentum (Kleidung, Hilfsmittel oder ähnliches), das dringend benötigt wird, kann jederzeit an der Infozentrale abgegeben werden.

+ posts

Natalie Reckardt, geboren 1999 in Schönebeck (Elbe), ist das Küken in der Redaktion des HELMSTEDTER SONNTAG und steckt mitten in ihrem Volontariat. Die Danndorferin ist eine leidenschaftliche Sportschützin mit einer kleinen Abneigung gegenüber (Führerschein-)Prüfungen. Sie schreibt unheimlich gerne die Fleischerseite des HELMSTEDTER SONNTAG.