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Digitale Entscheidungstools helfen – Ist das wirklich so?

von Katharina Loof Helmstedt. Während kommunale Wahlen oft als „Personenwahl“ abgetan werden - die Wähler also meist nach Bekanntheit und Sympathie der Kandidaten entscheiden, stehen bei der Bundestagswahl eher die Parteien im Fokus. Doch das macht die Entscheidung nicht einfacher, denken sich viele verwirrte Wähler und hoffen auf Hilfe diverser digitaler Entscheidungstools, die im Netz zur Orientierung angeboten werden. Wie hilfreich und sinnvoll sind diese wirklich? Kommendes Wochenende gilt es wieder zu entscheiden, welche Kandidaten zum einen in den Bundestag einziehen werden, zum anderen welche Gewichtung den einzelnen Parteien im Bundestag zugesprochen wird. Jeder Wähler hat eine Erst- und eine Zweitstimme. Mit der Erststimme wird der Direktkandidat im jeweiligen Wahlkreis gewählt. Die einzelnen Kandidaten sind auf dem Stimmzettel links abgedruckt. Mit der Zweitstimme wird die Landesliste einer Partei gewählt, auf dem Stimmzettel rechts abgedruckt. Die Zweitstimme ist bei der Wahl zum Deutschen Bundestag die grundsätzlich maßgebliche Stimme für die Sitzverteilung (Bundestagsmandaten) an die Parteien. Mit ihr wird entschieden, welcher politische Kurs die kommenden vier Jahre „gefahren“ wird. Doch welche Richtung ist die richtige für mich? Welche Partei vertritt am ehesten meine Einstellungen und Ansichten; mit welchem kommunizierten Landeskurs kann ich mich am ehesten identifizieren? Nicht selten wiegt die Unsicherheit schwerer als die Gewissheit, [...]

Von |2021-09-21T13:39:01+02:0020/09/2021|Kategorien|Tags: , , , , , |

Maskenpflicht in Wahllokalen

Helmstedt. Für die bevorstehenden Kommunal- und Bundestagswahlen gelten aufgrund der Corona-Pandemie grundsätzliche Hygieneregeln, die von den Wählern und Wahlhelfern einzuhalten sind. In allen Wahllokalen gilt eine generelle Maskenpflicht für alle sich dort aufhaltenden Personen. […]

Briefwahlunterlagen können gleich mitgesendet werden – Ist das wirklich so?

von Natalie Reckardt Helmstedt. Die Bundestags- und Kommunalwahlen stehen in diesem Jahr landesweit an und so auch im Landkreis Helmstedt.  Aus Bequemlichkeit beantragen viele Bürger daher nach Erhalt ihrer Wahlbenachrichtigung die Unterlagen zur Briefwahl, um von zuhause aus ihre Kreuze machen zu können. Eine Leserin des HELMSTEDTER SONNTAG stellte vor einigen Tagen die Frage, warum die Briefwahlunterlagen nicht gleich mit den Wahlbenachrichtigungen mitversandt werden. Dies würde ihrer Meinung nach Kos-ten sowie die Zeit der Beantragung einsparen. Auf die Frage „Ist das wirklich so?“ antwortete die Stadt Helmstedt ausführlich: „Auch wenn der Anteil der potenziellen Briefwähler in diesem Jahr sehr wahrscheinlich höher als in den Vorjahren sein wird, weil viele Menschen coronabedingt noch größere Ansammlungen und damit den Gang in die Wahllokale scheuen, so rechtfertigt dies nicht den allgemeinen Versand von Briefwahlunterlagen gemeinsam mit der Wahlbenachrichtigung.“ Die Stadt erläuterte, dass in Deutschland nach wie vor die fünf Wahlgrundsätze einer freien, gleichen, geheimen, allgemeinen und unmittelbaren Wahl gelten. Diese ließen sich beim herkömmlichen Urnengang am jeweiligen Wahlsonntag in der Praxis am Besten umsetzen. Weiter schrieb die Stadt: „Die Möglichkeit der Briefwahl wurde in Deutschland im Jahr 1957 eingeführt und unterlag seitdem immer wieder verfassungsrechtlichen Prüfungen. So birgt sie unter anderem Probleme beim Wahlgeheimnis und Gleichheitsgrundgesetz. [...]

Von |2021-09-21T13:22:49+02:0030/08/2021|Kategorien|Tags: , , , , |
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