//“Haus der kleinen Forscher” steht in der Astrid-Lindgren Kita

“Haus der kleinen Forscher” steht in der Astrid-Lindgren Kita

Schöningen. Zum bereits wiederholten Male darf sich die Schöninger Kindertagesstätte Astrid-Lindgren über das Zertifikat “Haus der kleinen Forscher” freuen, welches am Montag, 5. August, übergeben wurde. Großen Beifall hatten sich die Erzieherinnen des Astrid Lindgren Kindergartens in Schöningen verdient, als Teamleiterin Diana Hein  vergangene Woche die Urkunde sowie Plakette der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ von Kerstin Schmidt von der Kreisvolkshochschule Helmstedt überreicht bekam.

Seit sieben Jahren bietet die Helmstedter Volkshochschule entsprechende Fortbildungsmaßnahmen für die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Zertifizierung an, „seit ebenso vielen Jahren ist der Astrid Lindgren Kindergarten dabei“, lobte Schmidt während der Übergabe.

Die Zertifiziereung muss alle zwei Jare neu beantragt werden

Seit 2015 darf sich die städtische Kita offiziell mit der Plakette „Haus der kleinen Forscher“ schmücken; alle zwei Jahre muss die Zertifizierung neu beantragt werden. Voraussetzung für die erneute Ausstellung sind mindestens zwei Fortbildungen pro Jahr, die die Erzieherinnen Doris Faßhauer von der Gruppe“ Piraten von der Hoppetosse“ und Annette Illner vom „Katthult-Hof“absolvieren, um einmal pro Woche mit den Kindern im eigenen Forscherraum entdecken und experimentieren. Einmal im Jahr lädt der Kindergarten zum „Tag der kleinen Forscher“, an dem die Kindergartenkinder ihren Eltern ihre Forschungsergebnisse präsentieren.

Für Schmidt leistet der Kindergarten einen „wichtigen Beitrag zur frühkindlichen Entwicklung“ und lobte das Engagement sowohl der Leiterin als auch der verantwortlichen Erzieherinnen, die in den Jahren an insgesamt zwölf von 16 möglichen unterschiedlichen Weiterbildungen teilgenommen hätten.

“Das Forschungsangebot ermuntert die Kinder fragen zu stellen und Neugierig zu bleiben – das ist ganz im Sinne von Astrid Lindgren”

„Kinder sind Weltentdecker“, erklärte Hein, die in dem Anspruch, der natürlichen Neugierde der Kinder spielerisch zu begegnen, eine Bestätigung von Astrid Lindgrens Philosophie sieht, die als Namenspatronin das pädagogische Konzept der Einrichtung inspiriert. “Kinder wollen Fragen stellen”, so die Teamleiterin weiter. Im Forscherraum werde ihr Bedürfnis nach Erklärungen gestillt – spielerisch und unkompliziert. Für die Forschungen werden beispielsweise Zucker und Kaffeefilter benutzt – Alltagsmaterialien eben.

Der städtische Direktor Karsten Bock, der zur Übergabe der Plakette und der Urkunde anwesend war, freute sich über das Alleinstellungsmerkmal der Kindertagesstätte, die gemeinsam mit den Außenstellen Hoiersdorf als zertifizierten Kneipp-Kindergarten und Esbeck als waldpädagogischen Kindergarten ein breit gefächertes Betreuungsangebot bildeten.