Ein ganz mieser Überfall
Helmstedt. Ein Diebstahl, der laut Polizei „an Geschmacklosigkeit nicht mehr zu überbieten ist“, ereignete sich am Dienstagmorgen an einer Bushaltestelle in der Leuckartstraße in Helmstedt. […]
Helmstedt. Ein Diebstahl, der laut Polizei „an Geschmacklosigkeit nicht mehr zu überbieten ist“, ereignete sich am Dienstagmorgen an einer Bushaltestelle in der Leuckartstraße in Helmstedt. […]
Beim jüngsten Konventgottesdienst in der Klosterkirche in St. Marienberg in Helmstedt feierte es ein kleines Revival: das Stofftaschentuch. Jetzt, mitten in einer Erkältungswelle, stellt sich dem ein oder anderen womöglich wieder die Frage: Stoff- oder Papiertaschentuch? […]
Königslutter. Die Polizei in Königslutter registrierte in der Nacht zum Montag drei Fälle von entwendeten Katalysatoren. […]
Weferlingen. Für den amerikanischen „Black Friday“, dem Tag nach Thanksgiving, der auch in Deutschland immer mehr zur Schnäppchenjagd genutzt wird, hat sich Iris Ganseweit mit ihrer „Sehwerkstatt“ in Weferlingen etwas Besonderes ausgedacht. […]
von Katja Weber-Diedrich Der Beschluss des EU-Parlaments besteht, aber wird er denn nun auch umgesetzt? In der vergangenen Nacht wurden die Uhren um eine Stunde zurückgestellt, es herrscht wieder „Normalzeit“ in Europa. Zum Jahresende 2021 sollte dies (eigentlich) ein Ende haben. Aber ist das wirklich so, dass ab 2022 keine Uhren mehr zurück- oder vorgestellt werden müssen in Europa? Im März 2019 hat der Verkehrsausschuss des EU-Parlaments beschlossen, die Zeitumstellung 2021 abzuschaffen. Vorausgegangen war dem Beschluss eine europaweite Umfrage, bei der sich 2018 deutliche 84 Prozent der 4,6 Millionen Teilnehmer für eine Abschaffung der Umstellerei ausgesprochen hatten. Allerdings ist man sich nicht mal in Deutschland einig, ob nach der Abschaffung der Umstellung die Sommer- oder die Normalzeit beibehalten werden soll. Verbände wie zum Beispiel der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) plädieren dafür, die Sommerzeit dauerhaft beizubehalten, obwohl die Winterzeit eigentlich als die „normale“ Zeit hierzulande gilt. Das EU-Parlament stellt es ihren Mitgliedsstaaten frei, selbst zu entscheiden, welche Zeit sie bevorzugen, ob sie künftig dauerhaft in der Winter- oder der Sommerzeit leben möchten. Und da liegt auch der Hase im Pfeffer: Die Staaten in der Kernzone, der Mitteleuropäischen Zeit (MEZ)-Zone, von Spanien im Westen bis Polen im Osten können sich nicht einigen. Weil die Sonne [...]
von Katja Weber-Diedrich Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat es ins Gespräch gebracht und von einer „Ampel“-Regierung würde es wohl unterstützt: Am 25. November könnte die so genannte epidemische Lage in Deutschland, die seit März 2020 gilt, auslaufen. Ist es wirklich so, dass dann auch alle Verordnungen von Bund- und Länderseite hinfällig werden? Könnten dann im wahrs-ten Sinne des Wortes alle Masken fallen? Bei der Tagesschau sagte der Chef der Kassenärztlichen Vereinigung, Andreas Gassen, zu Beginn der Woche: „Der ‚Freedom Day‘ rückt also schrittweise näher“, nachdem Spahn ein Auslaufen der epidemischen Lage Ende November ins Spiel gebracht hatte. Laut Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) halte auch der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß, den möglichen Schritt für unproblematisch, weil er im Herbst und Winter nicht mehr mit vergleichbar hohen Corona-Patientenzahlen rechne wie in vorherigen Zeiten. Allerdings gibt es auch gegensätzliche Meinungen. Der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, etwa nannte es laut Nachrichtenagentur dpa „gefährlich“, die epidemische Lage aufzuheben, weil die Pandemie nicht vorbei sei. SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach warnte ebenso davor, wie die Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Immunologie, Christine Falk. Im Vergleich zur Impfquote seien die Infektionszahlen in Deutschland noch immer zu hoch. Die dpa ergänzte, dass die Ankündigung die epidemische Lage nationaler Tragweite auslaufen lassen zu [...]
von Katja Weber-Diedrich Das Bundesgesundheitsministerium ist seit der Corona-Pandemie in sozialen Netzwerken recht aktiv und gibt den Usern Tipps, wie sie mit den Verordnungen umgehen oder warum sie sich impfen lassen sollten. Kürzlich wurde ein kleines Aufklärungsvideo veröffentlicht, das einige verwundert haben dürfte. „Der digitale Impfnachweis, weist ein Ablaufdatum aus“, wurde darin bekannt gegeben. Ist das wirklich so? Und: Hat damit auch der Impfschutz ein „Ablaufdatum“? Das Bundesgesundheitsministerium klärt direkt in der Beschreibung zum Video auf, dass sich das Ablaufdatum des digitalen Nachweises nicht auf die Gültigkeit des Impfschutzes bezieht. Aber warum läuft der digitale Pass, der beispielsweise in der Corona-WarnApp oder der CovPass-App eingestellt werden kann, dann ab? Es handelt sich lediglich um ein technisches Ablaufdatum. Ein Jahr nachdem das digitale Impfzertifikat erstellt wurde, wird es ungültig - der Impftermin ist uninteressant. Auf der Internetseite infektionsschutz.de heißt es ergänzend: „Das digitale Impfzertifikat hat vorerst eine Gültigkeitsdauer von zwölf Monaten. Je nach beobachteter Wirkungsdauer der Impfstoffe soll dieser Zeitraum angepasst, beziehungsweise eine Auffrischimpfung angeboten werden.“ Die Gültigkeitsdauer wurde auf ein Jahr beschränkt, weil im Moment noch keine gesicherten Daten über die Länge des Impfschutzes vorlägen, hatten auch die „Stuttgarter Nachrichten“ vom Bundesgesundheitsministerium erfahren. Und von Seiten der Europäischen Kommission heißt es, dass das COVID-Zertifikat der EU [...]
Der Frust bei Kathrin Wachs und Lutz Flemming ist hin und wieder groß. Besonders dann, wenn das Paar als echter Außenseiter gilt. […]
Helmstedt. Einer elfjährigen Teilnehmerin des Laufes um die Wälle in Helmstedt wurde am Sonnabendnachmittag, 2. Oktober 2021, von einem Unbekannten die Startnummer entrissen. Zuvor hatte der Mann das geschockte Mädchen an den Arm und den Hals gegriffen. Die Polizei sucht Zeugen. […]
Im Monatsthema August geht es um Journalismus im Wandel der Zeit. Teil I: Vom rasenden Reporter zur Lügenpresse?! - Von der Schreibmaschine zum E-Paper: Das Monatsthema im August beschäftigt sich mit dem „Journalismus im Wandel der Zeit“ (erschienen am 1. August 2021) Bei Demonstrationen der Pegida oder der Querdenker, in unfreien Staaten, in den von Präsident Trump regierten Vereinigten Staaten oder jüngst bei der Berichterstattung über die Flutkatastrophe in Deutschland - Journalisten auf der ganzen Welt stehen immer wieder im Kreuzfeuer, werden nicht nur kritisiert, sondern auch verletzt oder eingesperrt. Und manchmal sogar getötet, wie jüngst in den Niederlanden, wo der Kriminalreporter Peter R. de Vries niedergeschossen wurde und an den Folgen seiner Verletzungen starb. Ist Journalist ein lebensgefährlicher Beruf? „Quatsch“, mag man darauf direkt antworten, weil lebensbedrohende Vorfälle zu selten passieren, als dass sie als gefährlich für alle Medienschaffenden angesehen werden könnten. Aber ist das nicht zu kurz gedacht? Erinnern wir uns einmal an den terroristischen Anschlag auf die französische Satirezeitung „Charlie Hebdo“ oder an die weltweit Aufsehen erregende Inhaftierung des Journalisten Deniz Yücel in der Türkei, um nur zwei Beispiele zu nennen. Und auch hierzulande ist in den vergangenen anderthalb Jahren deutlich geworden, dass Angriffe auf Journalisten zunehmen: Das Europäische Zentrum für Presse- [...]