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Monatsthema März: “Raus aus dem Tief!”

Teil I: Im März heißt es bei uns: „Raus aus dem Tief!“ Das Monatsthema soll dazu beitragen, zuversichtlicher zu werden, die Motivation zu steigern und trotz schwieriger Zeiten glücklich zu sein Es sind schwierige Zeiten: Offenbar reicht es nicht, dass die Corona-Pandemie die ganze Welt bereits seit zwei Jahren „in Atem hält“; vor zehn Tagen ist noch ein Krieg mitten in Europa hinzu gekommen, der die Menschen auch außerhalb der Ukraine beschäftigt.  Hoffnung und Zuversicht, Glück und Lebensfreude, Motivation und Schaffensdrang sind in solchen Zeiten Mangelware.  Dies alles aber - wenigstens etwas - wiederzuerlangen, darauf zielt unser Monatsthema im März ab. „Raus aus dem Tief!“ soll Ideen aufgreifen und Wege finden, wie das Leben (wieder) Freude bereiten kann, auch wenn es „stürmische“ Zeiten sind.  Krieg und Terror nicht als Endlosschleife abonnieren Zum Auftakt soll es heute darum gehen, dass es wichtig ist, auch mal „abzuschalten“ - im wahrsten Sinne des Wortes. Denn soziale Medien und auch „analoge“ Nachrichten können die psychische Stimmung senken oder gar zu Depressionen führen. Bilder von zerstörten Häusern und Soldaten, Panzern sowie Rauchschwaden dominieren aktuell die Nachrichten. Im Fernsehen, der Zeitung und natürlich in noch umfangreicherem Maß in sozialen Medien ist gefühlt einzig und allein [...]

Monatsthema Februar: Wie sich ,,schön” im Laufe der Zeit wandelt

von Natalie Reckardt  Teil I: Wie sich „schön“ im Laufe der Zeit wandelt - Im Monatsthema Februar werden die vielen Facetten von Schönheitstrends und ihre Gefahren beleuchtet sowie Selbstreflektion ausgeübt (erschienen am 6. Februar 2022) Als schön galten bei den antiken Griechen athletische Körper, die Römer hingegen präferierten mollige Bäuchlein, als Zeichen von Wohlstand. Keusche Schönheit war im Mittelalter gefragt: Hübsch waren jene, die keine Schminke, eine blasse Haut und kleine Brüste besaßen. Knallrote Wangen, weiße Mehl-Gesichter und wallende Locken-Perücken waren im Barock gefragt. Und heute?  Im Monatsthema Februar dreht sich alles um Schönheit. Was war damals „in“ und was ist es heute? Wie kommen junge Menschen mit dem immer größer werdenden Druck auf das eigene Äußere klar? Welche Rolle spielen die sozialen Medien und vor allem: Kommen alte Schönheitstrends wieder zurück? „Schönheit“ hat viele Facetten Aber zunächst einmal: Wer bestimmt eigentlich, wer oder was gerade schön ist? Historisch betrachtet gilt immer das als schön, was man selbst vielleicht nicht sofort erreichen kann. In einer Gesellschaft, in der viele Hunger leiden, gilt ein fülliger Körper als ansehnlich. Im heutigen Wohlstand gilt hingegen Schlankheit als das Ideal überhaupt. Tim Wiese und die junge Selma aus dem Kinderpodcast „Kakadu“ bei Deutschlandfunk Kultur sind [...]

Von |2022-03-28T12:49:20+02:0028/02/2022|Kategorien|Tags: , , , , , |

Monatsthema Januar: Wie steht es um die Pflege?

von Nico Jäkel Teil I: Monatsthema Januar: Wie steht es um die Pflege? - Ein vergleichsweise junges Berufsbild, das zu einem tragenden Pfeiler für unsere Gesellschaft geworden ist (erschienen am 2. Januar 2022) Was haben wir alle applaudiert, in den vergangenen zwei Jahren. Öffentlich unseren Dank bekundet. Doch an wen hat sich das eigentlich ganz konkret gerichtet, was verbirgt sich hinter der Bezeichnung „Pflegekräfte“ und haben wir etwas bewirkt? Diesen und vielen weiteren Fragen wird sich das Monatsthema im HELMSTEDTER SONNTAG für den Monat Januar widmen. „Wie steht es um die Pflege?“ Das ist die zentrale Frage, die beantwortet werden soll. Und um das Fazit vorweg zu nehmen: Es kommt viel „Arbeit“ auf uns zu in den kommenden Jahren. Vor allem aber auf die Politik, die einige Weichen für die Zukunft stellen muss. Was genau ist „Pflege“ eigentlich im engeren Sinne? Um in das Thema einzusteigen, ist es gut, sich einen Überblick darüber zu verschaffen, was eigentlich alles unter den Begriff „Pflegekraft“ fällt. Der aktuelle rechtliche Rahmen für die Ausbildung von „Pflegefachkräften“ sieht eine Generalisierung von drei verschiedenen Berufen vor: die Kinderkrankenpflege, die Krankenpflege und die Altenpflege. Die Kindertagespflege, auch wenn sie das Wort „Pflege“ enthält, fällt nicht ganz in diesen Bereich, [...]

Monatsthema Dezember: Ist ,,social media” wirklich sozial?

Teil I: Am Anfang war die „one to many“-Kommunikation - Beim Monatsthema im Dezember „Ist ‚social media‘ wirklich sozial?“ werden insbesondere die Netzwerke unter die Lupe genommen Oh, du schöne, neue Welt: Dank der „neuen Medien“ ist es möglich, sich mit der ganzen Welt zu vernetzen und auszutauschen. Die Klassenkameraden sind ausgewandert? Macht nichts, über Facebook und Co. kann kinderleicht Kontakt gehalten werden.  Dank Smartphone ist es zudem immer und überall möglich, mit der social media-Gemeinde in Kontakt zu bleiben. Beim Dezember-Monatsthema mit dem Titel „Ist ‚social media‘ wirklich sozial?“ soll es insbesondere um die verschiedensten sozialen Netzwerke gehen, die es auf dem Markt gibt, um die Auswirkungen, die diese auf das Leben haben (können) und vor allem um die Kernfrage: Sind sie wirklich so sozial wie ihr Name verspricht? Knapp acht Milliarden Menschen leben aktuell auf unserem Planeten, über die Hälfte von ihnen (4,2 Milliarden) nutzt 2021 soziale Medien. Das ist ein enormer Anstieg, waren es doch 2015 „nur“ 2,08 Milliarden Nutzer (Quelle: de.statista.com). In hiesigen Regionen kann also davon ausgegangen werden, dass jeder Mündige schon einmal von Facebook, YouTube, Twitter, Instagram oder WhatsApp (um nur die gebräuchlichsten Netzwerke zu nennen) gehört hat und die allermeisten auch mindestens eines davon nutzen. Soziale Netzwerke sind [...]

Monatsthema November: Afghanistan – kein schöner Land?

Teil I: Zwischen Hoffnung und Scheitern: „Wir schaffen das!“ - Wenn aus Optimismus Bitterkeit wird und Vorurteile der Flucht vorauseile Afghanistan – rund 40 Millionen Menschen leben in diesem Land in Südasien eingegrenzt zwischen Iran, Turkmenistan, Usbekistan, Tadschikistan, China und Pakistan. Knapp 26 Millionen Afghanen sind aktuell (Stand 2021; National Geographic, Sept. 2021; de.statistica.com) unter 25 Jahre alt, rund 50 Prozent der Bevölkerung sind Kinder; an die Schreckensherrschaft der Taliban, die das Land wieder für sich einnehmen, erinnern sich nur noch die wenigsten der Menschen – zumindest nicht in den Städten des Landes, die allerdings nur einen kleinen Teil der Menschendichte ausmacht. Mehr als 80 Prozent der Afghanen leben in den ländlichen Regionen des Landes, die von der dominierenden Berglandschaft des Binnenstaates geprägt wird. Helal Ahmad Malakzada und Hamidullah Hosseini scheinen somit genau ins Klischee der Afghanen zu passen, die das Land laut Statistik präsentieren. Beide sind Mitte 20 kommen aus überschaubaren Kleinstädten, die das Bergland ausmachen. Wenn Helal von „seinem Afghanistan“ spricht, leuchten seine Augen – ob vor Sehnsucht oder vor Trauer, lässt sich nur erahnen. Vielleicht ist es eine Mischung aus beidem.  „Mein Afghanistan - dieses Land gibt es nicht mehr“ Helal spricht von grünen Landschaften, weißen Berggipfeln, blauen Seen, [...]

Monatsthema September: Generationen zwischen Tradition und Revolution

Im Monatsthema September geht es um Generationen zwischen Tradition und Revolution. Teil I: Generationen zwischen Tradition und Revolution - Es dreht sich um Alterskonflikte, was ihre Auslöser sind und wie man sie vermeiden kann Junge Leute sind faul. Alte Leute sind starrsinnig. Das beides sind Vorurteile, die man in der Gesellschaft oft hört. Im Monatsthema September soll es genau um diese Voreingenommenheiten und ihre Auswirkungen gehen. „Generationenkonflikte“ ist das Stichwort. Diese findet man im Alltag überall, ob zuhause, am Arbeitsplatz oder in der Politik. Fragen wie „Sind ‚Baby-Boomer‘ wirklich so problematisch?“ oder „Interessieren sich die jungen Menschen wirklich nicht für Politik?“ sollen unter die Lupe genommen und aufgeklärt werden. Doch zunächst: Wie entstehen Generationenkonflikte eigentlich? Wo kommen sie her? Verschiedene Weltansichten als Grund Häufig sind solche Streitigkeiten  von Vorurteilen gegenüber der anderen Generation geprägt. Ein solcher Konflikt entsteht durch unterschiedliche Wertehaltungen oder aus Interessengegensätzen. Die Internetseite der Bundeszentrale für politische Bildung nennt dafür ein Beispiel. Sie schreibt: „Wird die ins Erwerbsleben nachrückende jüngere Generation in Zukunft überbelastet, weil die Älteren einen immer größeren Anteil vom gesamtwirtschaftlichen Einkommen verlangen und kommt es dadurch zu einem Generationenkonflikt?“ Gemeint ist der Generationenvertrag, der auf der Grundlage basiert, dass die arbeitende Gesellschaft mit ihren Beiträgen die Rente der nicht mehr [...]

Monatsthema August: Journalismus im Wandel der Zeit

Im Monatsthema August geht es um Journalismus im Wandel der Zeit. Teil I: Vom rasenden Reporter zur Lügenpresse?! - Von der Schreibmaschine zum E-Paper: Das Monatsthema im August beschäftigt sich mit dem „Journalismus im Wandel der Zeit“ (erschienen am 1. August 2021) Bei Demonstrationen der Pegida oder der Querdenker, in unfreien Staaten, in den von Präsident Trump regierten Vereinigten Staaten oder jüngst bei der Berichterstattung über die Flutkatastrophe in Deutschland - Journalisten auf der ganzen Welt stehen immer wieder im Kreuzfeuer, werden nicht nur kritisiert, sondern auch verletzt oder eingesperrt. Und manchmal sogar getötet, wie jüngst in den Niederlanden, wo der Kriminalreporter Peter R. de Vries niedergeschossen wurde und an den Folgen seiner Verletzungen starb. Ist Journalist ein lebensgefährlicher Beruf? „Quatsch“, mag man darauf direkt antworten, weil lebensbedrohende Vorfälle zu selten passieren, als dass sie als gefährlich für alle Medienschaffenden angesehen werden könnten. Aber ist das nicht zu kurz gedacht? Erinnern wir uns einmal an den terroristischen Anschlag auf die französische Satirezeitung „Charlie Hebdo“ oder an die weltweit Aufsehen erregende Inhaftierung des Journalisten Deniz Yücel in der Türkei, um nur zwei Beispiele zu nennen. Und auch hierzulande ist in den vergangenen anderthalb Jahren deutlich geworden, dass Angriffe auf Journalisten zunehmen: Das Europäische  Zentrum für Presse- [...]

Monatsthema Juli – Erfindergeist und Weltruhm

Im Monatsthema Juli geht es um Erfindergeist und Weltruhm. Teil I: Monatsthema: Erfindergeist und Weltruhm - Der HELMSTEDTER SONNTAG blickt in Geschichte und Gegenwart, um aufzuzeigen welche bedeutenden Dinge aus der Region stammen (erschienen am 4. Juli 2021) Mit „Erfindergeist und Weltruhm“ beleuchtet der HELMSTEDTER SONNTAG im Rahmen des Monatsthemas im Juli wichtige Errungenschaften und die Personen dahinter, die aus dem Landkreis Helmstedt stammen oder damit in direkter Verbindung stehen. Diesmal sind es also nicht die „Stars“ aus der Region, sondern eher ihre Erfindungen oder Produkte, die den Namen des Landkreises in alle Welt getragen haben. Nichtsdestotrotz könnten einige von ihnen durchaus auch einen Platz in der langen Liste der Stars aus der Region einnehmen. Kleine Dinge, die ihren Weg um die Welt fanden Manches, das für uns heute den Alltag erleichtert, nehmen wir aktiv kaum wahr. So befasst sich wohl kaum jemand damit, Butter selbst herzustellen. Das war vor 50 Jahren und mehr aber noch anders. In vielen Fällen hatte eine Zentrifuge das klassische Butterfass abgelöst - und die wurde eben in Schöningen erfunden. Die erste schreibende Rechnenmaschine wiederum, also der Vor-Vor-Vorläufer von zum Beispiel einer Kasse mit Bondrucker, geht auf einen Helmstedter zurück. Auch ein Helmstedter war es, der [...]

Von |2021-08-09T11:15:19+02:0026/07/2021|Kategorien|Tags: , , , , |

Paradoxon der Verschwendung – von Katharina Loof

Im Monatsthema Juni geht es um das Paradoxon der Verschwendung. Teil I: Monatsthema Juni: Paradoxon der Verschwendung - Was braucht ein Mensch für ein erfülltes Leben? Florian Hornig ging 650 Kilometer durch die Sahara, um eine Antwort zu finden (erschienen am 6. Juni 2021) „Wenn das Leben in einen Rucksack passen müsste, was würden Sie einpacken?“ Diese Frage stellt Florian Hornig seinen „Schützlingen“ direkt zu Beginn eines jeden Gesprächs. Und diese Frage ist es, die er sich selbst vor zehn Jahren stellte. Damals, so berichtet er rückwir-kend, hatte er eigentlich alles, was es konventionell anzustreben gilt. Sein erstes Unternehmen gründete er kurz nach dem Abitur in Köln. Mit 24 Jahren wechselte er nach Berlin, um als Headhunter in der Finanzindustrie zu arbeiten. Doch der wachsende Erfolg brachte ihm nicht die erhoffte innere Befriedigung. „Ich bin den Weg gegangen, von dem ich dachte, dass er von mir erwartet wird. Und egal wie groß das Erreichte war, ich hatte das Gefühl, mehr zu wollen.“ Und dann lag 2013 auf einmal alles bisher Erreichte wie ein Scherbenhaufen vor ihm. „Das war die größte Krise meines Lebens, sowohl beruflich als auch privat“, sagt Hornig über die Zeit, in der er sich gezwungen sah, [...]

Das Monatsthema im Mai widmet sich der Suche nach Leben im Universum

Es geht auf die Suche nach Leben im Universum - Teil I, 2. Mai 2021: von Katja Weber-Diedrich Wir schreiben das Jahr 2076, die Erde hatte zwar unter dem Klimawandel massiv gelitten, sie hat sich aber wiederum relativ gut „erholt“, wenn auch mit einer dezimierten Tier- und Pflanzenwelt sowie Bevölkerungszahl.Die Polkappen waren so gut wie weggeschmolzen, viel Land wurde vom Meer verschlungen und gleichzeitig an zahlreichen Stellen ausgetrocknet. Dank umfangreicher Forschungen schon zu Beginn des 21. Jahrhunderts gelang es aber, Leben auch in unwirtlichen Regionen der Erde gedeihen zu lassen. Nun verdunkelt sich der Himmel über Europa und Asien, weil ein unbeschreiblich großes Raumschiff sich zeigt. Auf dem Roten Platz in Moskau landet ein Geschöpf, das jeder menschlichen Vorstellungskraft widerspricht. Es wird sofort stark beschossen, weil die Menschen fürchten, was sie nicht kennen. Darauf dreht die außerirdische Lebensform kurzerhand den Spieß um und zerstört die ganze Welt auf einen Schlag. Dies ist eine Science-Fiction-Erzählung wie es sie in ähnlicher Form in Hollywood unzählige Male gegeben hat und weiterhin geben wird. Fast 100 Jahre Filmgeschichte hat dieses Genre, das mit dem 1927 in Potsdam Babelsberg produzierten „Metropolis“ von Fritz Lang seinen cineastischen Auftakt feierte, auf dem Buckel. Enthält Science-Fiction ein [...]

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